André Broger hat seinen Traum verwirklicht und ist seit 26 Jahren Clown. Ab Dienstag gastiert er mit dem Zirkus Royal in Bümpliz.
«Irgendwann trifft man sie alle wieder», sagt der Schweizer Clown André. «In irgendeinem Zirkus. Nirgends lernt man so viele Menschen kennen wie hier.» Clown André – mit bürgerlichem Namen André Broger – kennt halb Europa, reiste mit Nock, Stey, Royal und anderen Zirkussen durch die Schweiz, mit Krone durch Deutschland, mit Gruss durch Frankreich, mit Scott durch Schweden, mit dem Nationalzirkus durch Österreich. Er zeigte seine Shows an Festivals in Spanien, Frankreich oder Monte Carlo. Neben seinem Wohnwagen ist das Zirkuszelt sein Zuhause.
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Dienstag, 7. April 2009
10 000 Zuschauer sahen Zirkus Knie in Leer
Direktor Sascha Melnjak war zufrieden: „Wir kommen sehr gerne wieder”. Die zehn Vorstellungen auf der Großen Bleiche waren durchweg gut besucht. Marktmeister Helmut Kruse staunte vor allem, wie schnell alles abgebaut war.
Leer - Nach fünf Tagen in Leer ist der Zirkus Charles Knie in Richtung Emden weitergezogen. Montagvormittag standen nur noch zwei Container auf der Großen Bleiche.
Insgesamt zog Zirkusdirektor Sascha Melnjak ein überaus positives Fazit von dem Gastspiel in Leer: „Wir hatten zehn Vorstellungen. Da bleibt es nicht aus, dass nicht immer alle Plätze besetzt sind.” Aber eine Auslastung von knapp 80 Prozent sei heutzutage für ein Zirkusunternehmen „ein tolles Ergebnis”.
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Leer - Nach fünf Tagen in Leer ist der Zirkus Charles Knie in Richtung Emden weitergezogen. Montagvormittag standen nur noch zwei Container auf der Großen Bleiche.
Insgesamt zog Zirkusdirektor Sascha Melnjak ein überaus positives Fazit von dem Gastspiel in Leer: „Wir hatten zehn Vorstellungen. Da bleibt es nicht aus, dass nicht immer alle Plätze besetzt sind.” Aber eine Auslastung von knapp 80 Prozent sei heutzutage für ein Zirkusunternehmen „ein tolles Ergebnis”.
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Montag, 6. April 2009
Wo Akrobaten am Sternenhimmel schweben
(jbl) "Manege frei" hieß es am Freitagabend im höchsten Zirkuszelt Europas. Der "Circus Barelli" gastiert bereits seit Mittwoch auf dem Festplatz in Neckarelz, nach zwei arbeitsintensiven Tagen des Zeltaufbaus konnten darauf (bei täglich zwei Vorstellungen) bis zu 2500 Zuschauer Zirkus nach alter Tradition erleben.
Neben Hightech bei Zirkuszelt und Lichttechnik setzt Harry Barelli auf traditionelle Zirkuskunst. Am Premierenabend begeisterte Timmy Barelli, der Zirkusclown, das Mosbacher Publikum mit seinen humorvollen Zwischeneinlagen und spannte so den "Roten Faden" durch das bunte Programm. Gleich zu Beginn der Vorstellung nimmt er die Zuschauer symbolisch an die Hand und mit auf eine Nostalgiereise in die Geschichte des Zirkus. Da spielt und dirigiert er sein "Glockenorchester, ehe dann das zwölf Mann starke Live-Orchester die typische Zirkusmusik erklingen lässt. "Seit 25 Jahren werden die einzelnen Nummern mit ’handgemachter’ Musik begleitet", verkündet Harry Barelli nicht ohne Stolz. Das Publikum klatscht begeistert mit und Kindheitsträume kommen zurück, wenn einem der Duft von Zirkusluft – voll frischer Hobelspäne und Popcorn – um die Nase weht. Immer wieder wechseln harmonische Tierdressuren mit äs-thetischer Akrobatik.
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Neben Hightech bei Zirkuszelt und Lichttechnik setzt Harry Barelli auf traditionelle Zirkuskunst. Am Premierenabend begeisterte Timmy Barelli, der Zirkusclown, das Mosbacher Publikum mit seinen humorvollen Zwischeneinlagen und spannte so den "Roten Faden" durch das bunte Programm. Gleich zu Beginn der Vorstellung nimmt er die Zuschauer symbolisch an die Hand und mit auf eine Nostalgiereise in die Geschichte des Zirkus. Da spielt und dirigiert er sein "Glockenorchester, ehe dann das zwölf Mann starke Live-Orchester die typische Zirkusmusik erklingen lässt. "Seit 25 Jahren werden die einzelnen Nummern mit ’handgemachter’ Musik begleitet", verkündet Harry Barelli nicht ohne Stolz. Das Publikum klatscht begeistert mit und Kindheitsträume kommen zurück, wenn einem der Duft von Zirkusluft – voll frischer Hobelspäne und Popcorn – um die Nase weht. Immer wieder wechseln harmonische Tierdressuren mit äs-thetischer Akrobatik.
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Circus Renz Manege in Luxemburg
Manege frei für die ganze Familie
Akrobaten-Nummern und humorvolle Einlagen begeistern Jung
Auf zirzensischer Ebene ist das Luxemburger Publikum durchaus verwöhnt: Regelmäßig schlagen namhafte Shows aus dem Ausland gleich für mehrere Wochen ihre Zelte auf dem Glacisfeld in der Hauptstadt auf. Nach dem Zirkus Roncalli, Salto Natale und Afrika!Afrika! ist es nun an der Reihe des Circus Renz Manege, die Zirkusnarren hierzulande zu unterhalten. Mit viel Humor und akrobatisch-tierischen Einlagen feierte das Familien-Event denn auch am vergangenen Samstag Premiere.
An diesem Umstand konnte auch eine Handvoll Demonstranten nichts ändern, die am späten Samstagnachmittag unter dem Deckmantel des Tierschutzes vor der kleinen Zirkusstadt Stellung bezogen hatten. Dass der Circus Renz Manege keine exotischen Tiere im Programm hatte, war den Kritikern wohl ebenso wenig aufgefallen wie dass ein Großteil der auftretenden Tiere, allen voran der Jack-Russell-Terrier und die Dalmatiner, sichtlich Spaß in ihrem Spiel mit Publikum und Artgenossen hatten.
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Akrobaten-Nummern und humorvolle Einlagen begeistern Jung
Auf zirzensischer Ebene ist das Luxemburger Publikum durchaus verwöhnt: Regelmäßig schlagen namhafte Shows aus dem Ausland gleich für mehrere Wochen ihre Zelte auf dem Glacisfeld in der Hauptstadt auf. Nach dem Zirkus Roncalli, Salto Natale und Afrika!Afrika! ist es nun an der Reihe des Circus Renz Manege, die Zirkusnarren hierzulande zu unterhalten. Mit viel Humor und akrobatisch-tierischen Einlagen feierte das Familien-Event denn auch am vergangenen Samstag Premiere.
An diesem Umstand konnte auch eine Handvoll Demonstranten nichts ändern, die am späten Samstagnachmittag unter dem Deckmantel des Tierschutzes vor der kleinen Zirkusstadt Stellung bezogen hatten. Dass der Circus Renz Manege keine exotischen Tiere im Programm hatte, war den Kritikern wohl ebenso wenig aufgefallen wie dass ein Großteil der auftretenden Tiere, allen voran der Jack-Russell-Terrier und die Dalmatiner, sichtlich Spaß in ihrem Spiel mit Publikum und Artgenossen hatten.
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Samstag, 4. April 2009
Zirkus Charles Knie/„Massai” gab Privatvorstellung
Zehn OZ-Leser gewannen eine Führung durch den Zirkus Charles Knie. Der Besuch bei den Elefanten und den Seelöwen war genau so interessant wie das Gespräch mit dem englischen Star-Dompteur Alexander Lacey.
Leer - „Ist es denn noch nie vorgekommen, dass Sie mit schlotternden Knien in der Manege standen?”, wollte eine OZ-Leserin von Star-Dompteur Alexander Lacey wissen. Der sympathische Engländer lächelt: „Nein ich bin für die Tiere der Rudelführer. Ich habe sie von klein auf und verbringe sehr viel Zeit mit ihnen.”
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Leer - „Ist es denn noch nie vorgekommen, dass Sie mit schlotternden Knien in der Manege standen?”, wollte eine OZ-Leserin von Star-Dompteur Alexander Lacey wissen. Der sympathische Engländer lächelt: „Nein ich bin für die Tiere der Rudelführer. Ich habe sie von klein auf und verbringe sehr viel Zeit mit ihnen.”
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Manege frei für die ganze Familie/Zirkus Brasil in Zwiefalten
Sie laufen auf den Händen, sie spucken Feuer und zähmen wilde Tiere. Artisten vollführen Kunststücke mit links. Das Leben außerhalb der Manege aber ist oft hart und muss ohne Tricks bewältigt werden.
Zwiefalten . Ein fester Wohnsitz, eine geregelte Arbeit, da können Georgia Quaiser und ihr Vater Ronny nur den Kopf schütteln. "Bloß keine Wohnung und Fabrikarbeit, wir brauchen unsere Freiheit", sagt Ronny Quaiser. Auch Georgia ist überzeugt: "Ich könnte es nicht länger als eine Woche an einem Ort aushalten." Schon die Winterpause in einem Quartier in Neu-Ulm habe ihr fast zu lange gedauert, obwohl sie immer wieder von kleineren Auftritten unterbrochen wurde.
Georgia und ihre sechs Geschwister sind im Zirkus Brasil aufgewachsen, einem Familienunternehmen, das bereits in der achten Generation geführt wird. Woche für Woche an einem anderen Ort zu sein, irgendwo in der Bundesrepublik und dann weiterzuziehen, sie kennt nichts anderes. "Man lebt damit, man wird damit groß", sagt sie. Auch dass sie als Kind jede Woche in einer anderen Schule war, hat sie nicht gestört, das sei normal für sie gewesen. Und auch ihre kleine Tochter, die erst ein paar Monate alt ist, wird so aufwachsen.
Das Leben als Artisten-Kind hat für sie nur Vorteile. Schon von Kindesbeinen an haben die Geschwister mitgemacht, ab welchem Alter hängt vom Kind ab, haben kleine Kunststücke eingeübt und sind in der Manege gestanden.
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Zwiefalten . Ein fester Wohnsitz, eine geregelte Arbeit, da können Georgia Quaiser und ihr Vater Ronny nur den Kopf schütteln. "Bloß keine Wohnung und Fabrikarbeit, wir brauchen unsere Freiheit", sagt Ronny Quaiser. Auch Georgia ist überzeugt: "Ich könnte es nicht länger als eine Woche an einem Ort aushalten." Schon die Winterpause in einem Quartier in Neu-Ulm habe ihr fast zu lange gedauert, obwohl sie immer wieder von kleineren Auftritten unterbrochen wurde.
Georgia und ihre sechs Geschwister sind im Zirkus Brasil aufgewachsen, einem Familienunternehmen, das bereits in der achten Generation geführt wird. Woche für Woche an einem anderen Ort zu sein, irgendwo in der Bundesrepublik und dann weiterzuziehen, sie kennt nichts anderes. "Man lebt damit, man wird damit groß", sagt sie. Auch dass sie als Kind jede Woche in einer anderen Schule war, hat sie nicht gestört, das sei normal für sie gewesen. Und auch ihre kleine Tochter, die erst ein paar Monate alt ist, wird so aufwachsen.
Das Leben als Artisten-Kind hat für sie nur Vorteile. Schon von Kindesbeinen an haben die Geschwister mitgemacht, ab welchem Alter hängt vom Kind ab, haben kleine Kunststücke eingeübt und sind in der Manege gestanden.
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Donnerstag, 2. April 2009
Circus Galliano/Münchens kleinster Zirkus feiert Premiere
München - Klein ist es, das blaurote Zirkuszelt, das zur Zeit auf einer Wiese in Forstenried steht. Umso größer ist der Traum, der dahintersteckt: der Traum von der eigenen Manege.
Sven Hölscher und Stephanie Reim haben ihn sich erfüllt - und eine Weltpremiere angekündigt: Am Freitag wollen die beiden zum ersten Mal ihr Publikum mit einer zirzensischen Vorstellung verzaubern. Seit zwei Jahren arbeiten sie auf diesen Tag hin. Zwei Jahre, in denen sie Fahrzeuge, Zelte und Wagen anschafften, Kunststücke einstudierten und Tiere dressierten. Jetzt ist der „Circus Galliano“ endlich Realität.
Sven Hölscher ist ein Kind der Manege. Er wurde in einem Zirkuszelt getauft. Die Eltern des 26-Jährigen, Bodo und Beatrix Hölscher, gründeten 1981 in der Schweiz den „Circus Fliegenpilz“.
Stephanie Reim ist Münchnerin. Sie war neun, als sie zum ersten Mal den Duft der Manege schnupperte. „Fünf Tage lang habe ich in einem kleinen Familienzirkus bei einem Ferienprogramm mitgemacht“, erzählt die 23-Jährige. „Danach wollte ich nicht mehr von dort weg.“ Die nächsten Jahre verbrachte sie jedes Wochenende im Zirkus und trat auch auf. „Nichts war wichtiger“, sagt sie heute.
Mit 15 ging Stephanie Reim nach Berlin an die Staatliche Schule für Artisitik. Zweieinhalb Jahre lang erlernte sie dort die wichtigsten artistischen Genres wie Jonglage, Trapez, Drahtseil und Äquilibristik – die Kunst des Gleichgewichts in allen erdenklichen Körperlagen.
Sven Hölscher arbeitete schon in vielen Manegen, auch beim Circus Krone. Er reiste in der Weltgeschichte umher, gab Gastspiele und machte sich als Löwenbändiger einen Namen. Mit seinen Tierdressuren gewann er Preise, etwa die Goldmedaille beim Circus-Festival in Paris.
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Sven Hölscher und Stephanie Reim haben ihn sich erfüllt - und eine Weltpremiere angekündigt: Am Freitag wollen die beiden zum ersten Mal ihr Publikum mit einer zirzensischen Vorstellung verzaubern. Seit zwei Jahren arbeiten sie auf diesen Tag hin. Zwei Jahre, in denen sie Fahrzeuge, Zelte und Wagen anschafften, Kunststücke einstudierten und Tiere dressierten. Jetzt ist der „Circus Galliano“ endlich Realität.
Sven Hölscher ist ein Kind der Manege. Er wurde in einem Zirkuszelt getauft. Die Eltern des 26-Jährigen, Bodo und Beatrix Hölscher, gründeten 1981 in der Schweiz den „Circus Fliegenpilz“.
Stephanie Reim ist Münchnerin. Sie war neun, als sie zum ersten Mal den Duft der Manege schnupperte. „Fünf Tage lang habe ich in einem kleinen Familienzirkus bei einem Ferienprogramm mitgemacht“, erzählt die 23-Jährige. „Danach wollte ich nicht mehr von dort weg.“ Die nächsten Jahre verbrachte sie jedes Wochenende im Zirkus und trat auch auf. „Nichts war wichtiger“, sagt sie heute.
Mit 15 ging Stephanie Reim nach Berlin an die Staatliche Schule für Artisitik. Zweieinhalb Jahre lang erlernte sie dort die wichtigsten artistischen Genres wie Jonglage, Trapez, Drahtseil und Äquilibristik – die Kunst des Gleichgewichts in allen erdenklichen Körperlagen.
Sven Hölscher arbeitete schon in vielen Manegen, auch beim Circus Krone. Er reiste in der Weltgeschichte umher, gab Gastspiele und machte sich als Löwenbändiger einen Namen. Mit seinen Tierdressuren gewann er Preise, etwa die Goldmedaille beim Circus-Festival in Paris.
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