Aachen. Auch nach 33 Jahren im Geschäft bewirkt Bernhard Paul, Gründer und Besitzer des Circus Roncalli, noch immer Wunder. Das aktuelle Programm präsentiert er noch bis Ostermontag, 13. April, auf dem Blücherplatz in Aachen.
Im Interview mit Studenten des Studiengangs «Communication and Mediadesign» (CMD) der Fachhochschule Aachen nutzte der 61-Jährige die Gelegenheit und machte nachhaltig Werbung für die Kunstform Zirkus.
Mit Paul sprachen Corinna Leßenich, Carina Leuker, Anja Schlanstedt und Sebastian Becker.
Wie verläuft Ihr Tag? Sind Sie Frühaufsteher?
Paul: Das Leben ist unregelmäßig, und vor allem gibt es nicht den üblichen Rhythmus: Als Arbeitnehmer hat man Urlaub und am Wochenende frei. Man erholt sich von dem, was in der Woche passiert ist. Zwar bin ich sehr viel auf Achse, aber Urlaub oder ein freies Wochenende habe ich nie, denn da spielt man erst recht. Die Regelmäßigkeit besteht darin, dass fast jeden Tag um 15 und 20 Uhr eine Vorstellung stattfindet. Alles andere ist unregelmäßig. Mein Lebensmittelpunkt ist der Zirkus.
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Sonntag, 12. April 2009
Samstag, 11. April 2009
Eigene Welt mit besonderem Charme/Circus Probst in Heppenheim
HEPPENHEIM. Es gibt sie noch, die große Zirkus-Schau. Der Circus Probst zeigt dies derzeit bei seinem Gastspiel in Heppenheim. Prächtige Dressuren, erstklassige Artistik, dazwischen immer wieder beste Clownerie, die Mischung stimmt, für Langeweile ist hier kein Platz. Perfektion und Stil machen die Darbietungen am Boden wie in der Luft zum Genuss für das Publikum.
Auf dem Europaplatz hat das Unternehmen sein Zelt aufgebaut. Ganz neu und großzügig ist es. Mit seinen Gelb- und Rottönen sowie dem Schriftzug Circus Probst setzt es sich am Premierentag in Heppenheim vom blauen Frühlingshimmel ab. Drumherum sind Zirkuswagen und Wohnanhänger fein säuberlich aufgereiht. Eine kleine Stadt hat hier in großer Ordnung zusammengefunden, eine eigene Welt mit besonderem Charme – wer sie betritt, wird schnell Teil von ihr.
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Auf dem Europaplatz hat das Unternehmen sein Zelt aufgebaut. Ganz neu und großzügig ist es. Mit seinen Gelb- und Rottönen sowie dem Schriftzug Circus Probst setzt es sich am Premierentag in Heppenheim vom blauen Frühlingshimmel ab. Drumherum sind Zirkuswagen und Wohnanhänger fein säuberlich aufgereiht. Eine kleine Stadt hat hier in großer Ordnung zusammengefunden, eine eigene Welt mit besonderem Charme – wer sie betritt, wird schnell Teil von ihr.
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Staunen, Lachen - das ist Zirkus
Artisten aus ganz Europa zeigen im Stauferpark faszinierende Akrobatik und Tierdressuren
Einen Mix aus Tradition und moderner Unterhaltung bietet der Zirkus Carl Busch bis Montag. Das Premierenpublikum war aus dem Häuschen vor Begeisterung, doch in der Nachmittagsvorstellung fehlte das Flair.
Göppingen. Da stehen sie, hübsch drapiert, aber leblos und starr: Artistinnen und Akrobaten des großen Zirkus Carl Busch. Gut, dass es Sandy gibt. Das charmante Clownmädchen holt den Zauberschlüssel, dreht ihn im Luftschloss - und los gehts.
Natascha Wille-Busch, eines der vier Direktionsmitglieder, reitet auf dem feurigen Andalusier Castanico in die Manege. Die beiden und eine rasant schöne Flamencotänzerin eröffnen das Programm mit lässiger Eleganz. Dann Veronica aus Prag, sie lässt den Atem stocken. Wie anmutig die Künstlerin am Vertikalband fliegt, scheinbar stürzt und empor klettert, fasziniert die fast 2000 Besucher am Premierenabend ebenso wie all die vielen Kinder und (Groß-) Eltern in der Familienvorstellung am Nachmittag.
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Einen Mix aus Tradition und moderner Unterhaltung bietet der Zirkus Carl Busch bis Montag. Das Premierenpublikum war aus dem Häuschen vor Begeisterung, doch in der Nachmittagsvorstellung fehlte das Flair.
Göppingen. Da stehen sie, hübsch drapiert, aber leblos und starr: Artistinnen und Akrobaten des großen Zirkus Carl Busch. Gut, dass es Sandy gibt. Das charmante Clownmädchen holt den Zauberschlüssel, dreht ihn im Luftschloss - und los gehts.
Natascha Wille-Busch, eines der vier Direktionsmitglieder, reitet auf dem feurigen Andalusier Castanico in die Manege. Die beiden und eine rasant schöne Flamencotänzerin eröffnen das Programm mit lässiger Eleganz. Dann Veronica aus Prag, sie lässt den Atem stocken. Wie anmutig die Künstlerin am Vertikalband fliegt, scheinbar stürzt und empor klettert, fasziniert die fast 2000 Besucher am Premierenabend ebenso wie all die vielen Kinder und (Groß-) Eltern in der Familienvorstellung am Nachmittag.
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Flic Flac lässt den Atem stocken
Wesel (RP) Akrobatik, Komik und Musik: Mehr als 1300 Zuschauer erlebten an der Rheinpromenade eine Zirkus-Premiere der Extraklasse. Bis zum 26. April ist die außergewöhnliche Flic-Flac-Show in Wesel zu sehen.
Hoch unter der Zirkuskuppel dreht das "Todesrad" unermüdlich seine Runden. Aus Lautsprechern dröhnt düster klingende Musik mit harten Beats. Den mehr als 1300 Zuschauern im Zelt stockt der Atem, als Tito Vanegas und William Patino die Außenseite des rotierenden Doppelrades erklimmen und 14 Meter über dem Manegenboden halsbrecherische Sprünge vollführen. Als ob das allein nicht schon gewagt genug wäre, zieht einer der beiden eine schwarze Gesichtsmaske hervor. Ein Raunen geht durch das Publikum. Mit verbundenen Augen springt der Akrobat über ein Seil und landet "sicher" wieder auf dem Rad. Im Zelt bricht tosender Applaus los.
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Hoch unter der Zirkuskuppel dreht das "Todesrad" unermüdlich seine Runden. Aus Lautsprechern dröhnt düster klingende Musik mit harten Beats. Den mehr als 1300 Zuschauern im Zelt stockt der Atem, als Tito Vanegas und William Patino die Außenseite des rotierenden Doppelrades erklimmen und 14 Meter über dem Manegenboden halsbrecherische Sprünge vollführen. Als ob das allein nicht schon gewagt genug wäre, zieht einer der beiden eine schwarze Gesichtsmaske hervor. Ein Raunen geht durch das Publikum. Mit verbundenen Augen springt der Akrobat über ein Seil und landet "sicher" wieder auf dem Rad. Im Zelt bricht tosender Applaus los.
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Circus Krone mit Tierdressuren, Akrobatik und viel Komik
Eine glanzvolle Premiere feierte Circus Krone am Donnerstagabend auf dem Festplatz an der Nördlinger Straße. Ob Artistik, elegante Tänzerinnen oder wilde Tiere – die Show ließ keine Wünsche offen. „Eine unvergessliche Reise um die Welt“ – unter diesem Motto erlebten die Besucher rund zweieinhalb Stunden Cirkuskunst vom Feinsten. Das Programm enthält alles, was die Herzen der Circusfreunde höher schlagen lässt: Tierdressuren mit Elefanten, Pferden und Löwen, clowneske Elemente und atemberaubende akrobatische Einlagen. Mehr als einmal ließen die Artisten der Gruppe „Borzovi“ aus Russland die Zuschauer den Atem anhalten, als sie ein mitreißendes Luftschauspiel in 14 Metern Höhe vorführten.
Nicht nur die Sprungnetze waren oft bis zum Zerreißen angespannt, sondern auch die Nerven der Besucher. Um den Adrenalinspiegel wieder etwas zu senken, sorgten die Clowns der „Toni Alexis – Familie“ aus Spanien für heftige Lachmuskel-Attacken. Immer wieder war Spannung angesagt, etwa bei „Crazy Wilson“, der den „gefährlichsten Ritt aller Zeiten“ auf dem Todesrad vorführte. Wie ein Hamster lief er im rotierenden Laufrad, drehte sich mit hoher Geschwindigkeit um die eigene Achse, führte Loopings vor und schlug Salti. Die Gruppe „Catana“ stand dem in nichts nach und präsentierte präzise Sprünge auf hohe Menschenpyramiden. Ebenso aufregend waren die Vorführungen der Shaolin-Gruppe. Die Akteure zeigten rasante Schwertkämpfe, setzten sich Mutproben mit scharfen Klingen aus und zerschlugen Ziegel mit der Handkante. In Originalkostümen der legendären Shaolin-Mönche verbanden sie unglaubliche Kung-Fu-Artistik mit gewagter Akrobatik. Räucherstäbchen und fantastische Lichteffekte sorgten dabei für fernöstliche Stimmung.
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Nicht nur die Sprungnetze waren oft bis zum Zerreißen angespannt, sondern auch die Nerven der Besucher. Um den Adrenalinspiegel wieder etwas zu senken, sorgten die Clowns der „Toni Alexis – Familie“ aus Spanien für heftige Lachmuskel-Attacken. Immer wieder war Spannung angesagt, etwa bei „Crazy Wilson“, der den „gefährlichsten Ritt aller Zeiten“ auf dem Todesrad vorführte. Wie ein Hamster lief er im rotierenden Laufrad, drehte sich mit hoher Geschwindigkeit um die eigene Achse, führte Loopings vor und schlug Salti. Die Gruppe „Catana“ stand dem in nichts nach und präsentierte präzise Sprünge auf hohe Menschenpyramiden. Ebenso aufregend waren die Vorführungen der Shaolin-Gruppe. Die Akteure zeigten rasante Schwertkämpfe, setzten sich Mutproben mit scharfen Klingen aus und zerschlugen Ziegel mit der Handkante. In Originalkostümen der legendären Shaolin-Mönche verbanden sie unglaubliche Kung-Fu-Artistik mit gewagter Akrobatik. Räucherstäbchen und fantastische Lichteffekte sorgten dabei für fernöstliche Stimmung.
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Zirkus entführt in magische Welten
FRIEDRICHSHAFEN (ah) Einen Zirkus der besonderen Art gibt es noch bis zum 13. April zweimal täglich auf dem ehemaligen Güterbahnhof in der Löwentalerstraße zu bestaunen. Über 50 Artisten und ebenso viele Tiere zeigen im großen Chapiteau ihre wundersame Welt voller Akrobatik, Klamauk, Dressur, Live-Musik und Nostalgie.
Unverfälscht, ehrlich, bodenständig und traditionell. So präsentiert sich die geschichtsträchtige Wanderzirkusdy-nastie "Frank" seit über 200 Jahren in der neunten Generation ihrem Publi-kum. Keine teuren und mit Glanz und Gloria aufgetakelten Stars, keine 20-Mann-Kapelle, teure VIP-Boxen oder aufwendig gestaltete Dekorations-elemente. Authentische Handwerkskunst, echte und unverfälschte Leistungen von Mensch und Tier - das sind das Credo und die Botschaft des "Circus Frankello", der noch bis 13. April in Friedrichshafen gastiert.
Elegant und zottelig trabt Kamel "Achmed" mit seinen drei Höcker-freunden ins weite Rund und vereint sich unter der Leitung von Heiko Frank mit einem hinzugaloppierenden Pferd zu einem Wüstenschiffballett.
Etwas Farbe und eine rote Pappnase mitten ins Gesicht, eine über-große Hose mit Trägern und vor allem eine große Klappe: "Peppino" ist ein Clown, wie ihn sich die vielen Kinder in der rund zweistündigen Vorstellung wünschen: immer frech und vorlaut, tollpatschig und unberechenbar, aber stets liebenswert mit dem Publikum kokketierend.
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Unverfälscht, ehrlich, bodenständig und traditionell. So präsentiert sich die geschichtsträchtige Wanderzirkusdy-nastie "Frank" seit über 200 Jahren in der neunten Generation ihrem Publi-kum. Keine teuren und mit Glanz und Gloria aufgetakelten Stars, keine 20-Mann-Kapelle, teure VIP-Boxen oder aufwendig gestaltete Dekorations-elemente. Authentische Handwerkskunst, echte und unverfälschte Leistungen von Mensch und Tier - das sind das Credo und die Botschaft des "Circus Frankello", der noch bis 13. April in Friedrichshafen gastiert.
Elegant und zottelig trabt Kamel "Achmed" mit seinen drei Höcker-freunden ins weite Rund und vereint sich unter der Leitung von Heiko Frank mit einem hinzugaloppierenden Pferd zu einem Wüstenschiffballett.
Etwas Farbe und eine rote Pappnase mitten ins Gesicht, eine über-große Hose mit Trägern und vor allem eine große Klappe: "Peppino" ist ein Clown, wie ihn sich die vielen Kinder in der rund zweistündigen Vorstellung wünschen: immer frech und vorlaut, tollpatschig und unberechenbar, aber stets liebenswert mit dem Publikum kokketierend.
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Dienstag, 7. April 2009
Clown Andrés /Er ist unterwegs zu Hause
André Broger hat seinen Traum verwirklicht und ist seit 26 Jahren Clown. Ab Dienstag gastiert er mit dem Zirkus Royal in Bümpliz.
«Irgendwann trifft man sie alle wieder», sagt der Schweizer Clown André. «In irgendeinem Zirkus. Nirgends lernt man so viele Menschen kennen wie hier.» Clown André – mit bürgerlichem Namen André Broger – kennt halb Europa, reiste mit Nock, Stey, Royal und anderen Zirkussen durch die Schweiz, mit Krone durch Deutschland, mit Gruss durch Frankreich, mit Scott durch Schweden, mit dem Nationalzirkus durch Österreich. Er zeigte seine Shows an Festivals in Spanien, Frankreich oder Monte Carlo. Neben seinem Wohnwagen ist das Zirkuszelt sein Zuhause.
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«Irgendwann trifft man sie alle wieder», sagt der Schweizer Clown André. «In irgendeinem Zirkus. Nirgends lernt man so viele Menschen kennen wie hier.» Clown André – mit bürgerlichem Namen André Broger – kennt halb Europa, reiste mit Nock, Stey, Royal und anderen Zirkussen durch die Schweiz, mit Krone durch Deutschland, mit Gruss durch Frankreich, mit Scott durch Schweden, mit dem Nationalzirkus durch Österreich. Er zeigte seine Shows an Festivals in Spanien, Frankreich oder Monte Carlo. Neben seinem Wohnwagen ist das Zirkuszelt sein Zuhause.
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