Dienstag, 7. Juli 2009

Raubkatzen baden vor großem Auftritt

SHOW Circus Belly präsentiert in der Papenkuhle gefährliche Tiere und wagemutige Menschen

BLEXEN - Gefährliche Tiere und wagemutige Menschen machen in der Blexer Papenkuhle Halt. Ab Donnerstag, 9. Juli, präsentiert der Circus Belly sein neues Programm mit Tigern und Löwen, Pferden und Hunde, Riesenschlangen und Alligatoren, Clowns und Artisten.

Der Titel der Show lautet schlicht und ergreifend „Bellissimo“. 180 Minuten lang will der Direktor Klaus Köhler senior seinen Zuschauern das präsentieren, was sie von einem guten Zirkus erwarten.

Mit Captain Jack Sparrow

Kaum ist das „Hereinspaziert“ verklungen, präsentiert der Direktor selbst seine Tiger-und-Löwen-Nummer, die er „sanft und klassisch“ vorführen will. Anschließend galoppieren Pferde in die Manege, wo sie auf Köhlers Geheiß die hohe Schule mit spanischen Flair zeigen.

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Montag, 6. Juli 2009

Adrian Paul: Gitarrist und Direktorensohn bei Roncalli

Posen kann er schon wie einer der ganz Großen. Kein Wunder, hat er sich von seinem Vorbild Oasis doch einiges abgeschaut. Adrian Paul, Sohn von Circus Roncalli-Direktor Bernhard Paul, ist leidenschaftlicher Musiker. Gemeinsam mit Pierre Poissonnet hat er 2007 die Band "Circus on the Roxx" gegründet. Am 10. Juli erscheint die erste Single "Tryology". Beim künstlerischen Feinschliff hat sogar Bob Ludwig mit Hand angelegt, der mit Bruce Springsteen, Madonna oder den Rolling Stones zusammengearbeitet hat. Bis 26. Juli ist Adrian im Circus Roncalli zu sehen.

In seinem Roncalli-Wohnwagen ist nicht mehr all zu viel Platz. Sieben Gitarren und zwei gigantische Verstärker sorgen dafür, dass jedes Umdrehen ein Kunststück wird. Seine Liebe für Gitarren? "Die kommt von meinem Vater. Er hat eine der umfangreichsten Sammlungen in Europa", schwärmt der 18-Jährige.

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Der Zirkus im Wohnzimmer

Vor rund zehn Jahren besuchte Heinz Obermeier eine Vorstellung des Circus Busch-Roland in Dresden. Sie beeindruckte in so sehr, dass er sich fest vornahm, den Zirkus einfach nachzubauen, und zwar in dem relativ seltenen Maßstab 1:120, der auch für seine Tillig-Modelleisenbahn typisch ist.

Das Ergebnis der Bastelei steht nun im Wohnzimmer Obermeiers in der Regensburger Isarstraße. Das Zelt misst rund zehn Zentimeter im Durchmesser.

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Sonntag, 5. Juli 2009

Ruhetage Fehlanzeige

Der Zirkus ist in der Stadt. "Proscho" heißt das Unternehmen, dessen Mitglieder alle miteinander verwandt sind. Wir wollten wissen, wie es sich heutzutage so lebt in einem kleinen Zirkus.

Wenn Pascal Maatz vom Drahtseil steigt und das Publikum applaudiert, dann ist das für ihn ein gutes Gefühl. Der 36-Jährige ist Artist und zieht – seitdem er denken kann – im Wohnwagen durch das Land. Zurzeit macht sein Zirkus Station an der Johowstraße. Ziegen, Ponys und Esel gehören zum Programm, genauso wie Clowns und Artisten.

Aber ein Leben im Zirkus ist nicht immer ganz einfach. Das ständige Herumreisen ist nichts für jeden. Pascal Maatz kennt es nicht anders, denn schon im Alter von sechs Jahren ist er im Zirkus aufgetreten. In den 80er Jahren gründeten dann seine Eltern den „Circus Proscho”.

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Freitag, 3. Juli 2009

Zirkus Probst am Wochenende in Elsterwerda

Elsterwerda Manchen graut es schon vor dem Familienurlaub im Zelt. Die sieben Sachen zusammenpacken, dauernd das Zelt auf- und abbauen, nicht immer schöne Zeltplätze. Für die Leute vom Zirkus Probst ist das Alltag. Ein Umzug über eine knapp 40 Kilometer lange Strecke von Senftenberg bis nach Finsterwalde mit 80 Personen, 100 Tieren, 70 Wagen und 20 Zugmaschinen binnen 19 Stunden ist völlig normal.

Senftenberg, Sonntag, 17.15 Uhr. Das große Finale mit den elf jungen Artisten aus der Mongolei, die atemberaubende Sprünge auf dem Schleuderbrett zeigen und mit ihrer Fünf-Mann-Pyramide noch einmal für Nervenkitzel sorgen, ist noch in vollem Gange, da steht die Zeltcrew draußen schon startklar. Der letzte Besucher hat das Zelt verlassen, als der Ruf „Abbau!“ ertönt – und mehr als 50 Hände wissen, was sie zu tun haben. Während der Küchen-, der Kassen- und einige Wohnwagen bereits auf dem Wege nach Finsterwalde sind, setzt sich der große Treck mit dem Zelt gegen 16 Uhr in Bewegung.

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Circus Fantasia bezaubert

(SPAICHINGEN/lab) Rund 70 kleine und große Zirkusfans haben gestern die Premierenvorstellung des "Circus Fantasia" auf der Wiese am Gymnasium genossen. Der Zirkus verknüpft zirzensische Tradition mit modernen Elementen. Und das kam sehr gut an.

Das Programm konnte sich sehen lassen: Luftakrobatik, Artistik, Seiltanz, Jonglage, Schlangenmädchen, Tierdressuren mit Tauben, Ponys, Friesen und anderen.

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Mittwoch, 1. Juli 2009

Premiere von Zirkus Knie auf Mainzer Messegelände kommt gut an

Alles, was das Herz kleiner und großer Zirkusfans in freudige Erregung versetzt: Die Premierenveranstaltung des auf dem Messegelände in Hechtsheim gastierenden Zirkus Charles Knie war gespickt mit akrobatischen Höhepunkten, komödiantischen Elementen und dem Auftritt wilder, exotischer Tiere.

Den großen, goldenen Schlüssel in den mechanischen Miniaturelefanten gesteckt, drei kräftige Umdrehungen, und schon stapft der vergleichsweise winzige Dickhäuter zur Freude von Clown “Versace" durch die Manege. Doch nicht nur den Clown erheitert dieses Schauspiel ­- auch die kleinen und großen Zuschauer sind ganz aus dem Häuschen und lachen beherzt. Dass sich das kleine Rüsseltier am Ende als verkleideter weißer Pudel entpuppt, sorgt dann ein weiteres Mal für heitere Mienen.

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