Donnerstag, 30. April 2009

Traumreise in der Manege /Circus Krone in Amberg


Amberg. (san) Mit seinem Jubiläumsprogramm "Jubilee" gastiert Circus Krone seit Mittwoch in Amberg. 54 Artisten aus 14 Nationen führen vor, was Zirkus ausmacht: Clownerie, Akrobatik und Tierdressur. Mit seinem dreistündigen Programm beweist Krone, dass Zirkus nicht an Faszination verloren hat.

Die Artisten der Truppe Catana wirbeln auf dem Schleuderbrett, richten sich fünf Mann hoch zu Menschenpyramiden auf und führen einen doppelten Salto mortale vor. Auf den Hund gekommen ist "Mister Dalmatin": Er schickt Dalmatiner in die Manege, lässt seine Pudel Männchen machen und auf dem Rücken des Ponys reiten. Tonnenschwere Dickhäuter bewegen sich anmutig, vorsichtig steigt Colonel Joe über die auf dem Boden liegende Frau seines Dompteurs James Puydebois. Das sind Momente, in denen das Publikum begeistert applaudiert.

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Remscheid wird zum Circus

Remscheid (RP) Vom 13. bis 30. Mai verwandelt sich die Werkzeugstadt in eine große Manege. Zu den "Internationalen Circustagen" gibt es Ausstellungen, Filmvorführungen, ein Gastspiel des "Circus Knie" und das Jahrestreffen der Circusfreunde.

Vorhang auf, Manege frei! Remscheid wird zum Mekka der Fans von Akrobatik, Clownerei und Artistik. Vom 13. bis 30. Mai laufen die "Internationalen Circustage", organisiert von der Stadt und von der Gesellschaft der Circusfreunde – Sektion Rhein-Ruhr und Wupper, die vom 22. bis 24. Mai ihr Jahrestreffen in Remscheid abhält. Hierzu werden 150 Teilnehmer erwartet. Sie besuchen u.a. die Vorstellung des Circus Knie, der vom 19 bis 24. Mai auf dem Schützenplatz gastiert. Einen festen Tagungsort hat die Gesellschaft nicht. Neben dem großen Zelt des Circus Knie werden zwei kleinere Zelte aufgebaut, in denen sich die Teilnehmer treffen.

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Georgie wechselt alle paar Tage die Schule/Zirkus Frankello

LAUPHEIM - Auf den ersten Blick ist Georgie Frank ein ganz normales Mädchen. Doch ihr Leben ist anders als das der meisten - sie ist ein Kind im Zirkus "Frankello".

Statt in einem Haus wohnt Georgie im Wohnwagen. Die Neunjährige ist ständig unterwegs, denn der Zirkus "Frankello" ist meist nur für kurze Zeit am gleichen Ort. Deshalb wechselt Georgie auch alle paar Tage die Schu-le. In jeder Stadt, in der der Zirkus gerade gastiert, besucht sie die Grundschule. Seit Mittwoch ist sie in der Klasse 3b der Anna-von-Freyberg-Grundschule in Laupheim. Spätestens nächsten Dienstag zieht der Zirkus weiter.

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Mittwoch, 29. April 2009

Tigerdressur: Die Faszination der Gefahr/Circus Probst

Es ist ein imposanter, fast furchterregender Anblick, als Tierlehrer Dieter Dittman fünf fauchende Großkatzen in einer Reihe aufstellt und unter Kontrolle hält. Der Morgen ist kalt und verregnet und auch die sechsjährigen Bengaltiger, mit denen Dittman seit ihrem ersten Lebensjahr trainiert, scheinen vom schlechten Wetter genervt.

Der Circus Probst gastiert auf dem Friedengrund und mit ihm haben rund 90 Großtiere den Weg nach Villingen gefunden. Bereits gestern konnte der SÜDKURIER hinter die Kulissen der Zirkuswelt blicken und war unter anderem bei einer Trainingseinheit der bengalischen Tiger dabei.

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Lebenstraum erfüllt/Zirkus Charles Knie

MARL. Zirkus ist sein Leben. Sascha Melnjak, Direktor des Zirkus Charles Knie, kann sich heute nichts anderes mehr vorstellen. Faszinierend findet er das ständige Umherreisen und die Zusammenarbeit und mit den verschiedensten Nationalitäten und Mentalitäten auf engstem Raum.

Herr Melnjak, was macht für Sie die "Faszination Zirkus" aus? -

- Ich habe mir mit "meinem" Zirkus Charles Knie einen lang ersehnten Kindheitstraum erfüllt. Mit sechs Jahren war ich 1981 das erste Mal in einem Zirkus. Von da an wusste ich, dass ich später einmal in einem Zirkus arbeiten möchte. Ich wollte Artist, Zauberer oder Ansager werden. Heute habe ich einen eigenen Zirkus, stehe selbst aber nicht im Rampenlicht sondern arbeite im rollenden "Zirkusbüro" - organisieren, verwalten, und und und...

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80 Tiere warten auf ihren Auftritt/Circus Carl Busch

EHINGEN - Rote Backen, breites Grinsen, krauses Haar und eine rote Nase - das ist Sandy, die Clowness des Zirkus Carl Busch. Dieser lädt heute Abend zu seiner Premiere auf den Volksfestplatz ein. Neben wilden Hengsten, wunderschönen Tigern und halsbrecherischen Artisten wird auch Sandy mit ihrer Familie die Menschen unterhalten. Auch einige Lacher sind erwünscht.

Die Schminke dick im Gesicht aufgetragen, die Schuhspitzen so groß wie Fußbälle: das Laufen auf der nassen Wiese fällt Sandy sichtlich schwer. Dennoch lacht sie von einem Ohr zum anderen: "Ich liebe es, Clown zu sein." Ihre Familie ist bereits in der sechsten Generation als geschminkter Spaßmacher unterwegs, doch sie möchte mit keinem Job der Welt tauschen: "Bereits als Zweijährige wollte ich geschminkt werden und habe das Kostüm meines Vaters angezogen." Sie bezeichnet sich selbst als der Pausenclown des Zirkus.Und tatsächlich bringt sie die Leute auch ohne Schminke zum Lachen.Spaß an der Arbeit wird im Zirkus Carl Busch groß geschrieben. Auch wenn gestern Nachmittag die Wände des großen Manegezelts noch nicht stehen, versichert Zirkusmanager Reto Hütter, dass bis zur Premiere heute Abend in Ehingen alles fertig sein wird. Auch waren gestern noch nicht alle Tiere da.

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Dienstag, 28. April 2009

Zirkus Knie schlägt die Zelte auf

Gabelstapler drehen Kreise auf dem Festplatz im Kreuzlinger Hafen. Mit jeder Umrundung legen sie neue Kisten mit Pfosten, Seilen und Drähten ab für den Aufbau des Zelts für mehr als 2000 Zuschauer. Es ist Mittelpunkt der mobilen Stadt des Zirkus Knie, der noch bis Mittwochabend in Kreuzlingen gastiert.

Sieben Stunden dauert es, dann steht das Zirkusdorf für 200 Menschen und 100 Tiere. Dann sind vietnamesische Hängebauchschweine, Pferde und asiatische Elefanten in ihren Ställen untergebracht, dann haben 70 Campingwagen, die Schule, die Werkstatt und der eigene Feuerwehrwagen des Zirkuswagen ihren Platz.

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