Freitag, 17. April 2009

Publikum wird mit einbezogen /Circus Finale in Pfaffenhofen

Pfaffenhofen (em) Der familiär geführter "Zirkus Finale" aus Unterschleißheim, der derzeit in Pfaffenhofen gastiert, hat es schwer – besonders in der Ferienzeit. Bei der Premiere in Pfaffenhofen am Donnerstag verloren sich knapp 20 Zuschauer in dem etwa 250 Gäste fassenden Zelt.

Wenn er mit dem Kulturreferat München zusammenarbeitet, nennt er sich Circus Bambino, auf Tournee außerhalb Münchens aber Circus Finale. Er hat sich auf Vorführungen für die ganze Familie spezialisiert. So beschränkt sich der Besuch nicht nur auf das Zuschauen: Die Aktiven in der Manege versuchen, das Publikum, besonders die Kinder, in das Geschehen mit einzubinden.

Weiterlesen

Mit offenen Augen träumen/Circus Krone in Crailsheim

Ernest Hemingway sagte einst: "Zirkus ist der einzige Platz der Welt, wo man mit geöffneten Augen träumen kann." Auf die gestrige Premierenvorstellung des Zirkus Krone trifft dieses Sinnbild auf jeden Fall zu.

Crailsheim. "Unser Ziel ist es, dass die Zuschauer träumen, lachen und staunen", erklärt Dr. Susanne Matzenau, Pressesprecherin des Zirkus Krone und fügt hinzu: "Außerdem soll jeder seine Nummer finden, die ihm am besten gefällt." An Auswahl und Vielfalt mangelt es dem größten Zirkus Europas jedenfalls nicht: Gleich zu Beginn beeindruckt die "Truppe Catana" mit präzisen Sprüngen vom Schleuderbrett. Spektakuläre Salti auf Köpfe und Schultern zeigen dem Publikum schon von der ersten Minute an, dass sich der Zirkus Krone nicht umsonst über 100 Jahre lang gegen die Konkurrenz behaupten konnte.

Weiterlesen

Erstaunliches aus der Artisten-Welt/Zirkus Aeros in Hoyerswerda

Don Ricardo hat nur wenig Zeit. Das Zelt muss aufgebaut werden. Zwischen zehn und zwölf Stunden braucht es schon, bis die Spielstätte des Zirkus Aeros steht.

Klingt nach Kraftakt. Klingt aber nur so. „Das ist alles so, dass es schnell auf- und abzubauen geht“, sagt Don Ricardo, und man staunt das erste Mal.

Zirkus lebt von Illusion, Phantasie und eben vom Staunen der Zuschauer. Vier Tage lang gastieren die Artisten und die Tiere des Zirkus Aeros jetzt am Hoyerswerdaer Gondelteich.

Weiterlesen

Durch Schlange zum Tiger/ Circus Universal Renz in Kassel

Kassel. Es riecht nach Popcorn, Holzspänen und Tieren. Die Zirkus-Atmosphäre erinnert an Kindheit. Zuschauer - hauptsächlich Kinder - sitzen auf ihren Plätzen und schauen gespannt in die Manege, die eingegittert ist. Wann es losgeht, fragen sie ihre Eltern. Sie können es kaum erwarten, bis der Vorhang fällt und die Premieren-Vorstellung des Circus Renz beginnt.

Doch sie müssen sich noch etwas gedulden. Lange Schlangen haben sich vor dem Zelt auf der Schwanenwiese in Kassel gebildet. Als der Zuschauerraum gefüllt ist, in das Zelt passen 1700 Menschen, geht es los. Direktor Daniel Renz eröffnet das Programm mit seinen Sibirischen Tigern. Die Raubtiere springen, balancieren über einen schmalen Steg und fauchen ihren Chef an.

Weiterlesen

Donnerstag, 16. April 2009

Circus Carl Busch/Wenn Clown Sandy mit der Elefantendame schmust ...

Dillingen Wenn Clown Sandy aus Italien mit der 46-jährigen Inderin Karla schmust, dann muss sich die zierliche Mailänderin ganz schön strecken. Denn Karla ist mit ihren rund viertausend Kilogramm Gewicht beträchtlich höher als sie. Manuel Wille-Busch, Direktor des Circus Carl Busch, präsentiert Carla zusammen mit den anderen Dickhäutern des Unternehmens ab dem heutigen Abend in Dillingen auf dem Volksfestplatz in der Manege. So ein Elefant will auch gefüttert werden: 300 Kilogramm Heu, 500 Liter Wasser, 30 Laibe Brot, dazu drei Zentner Kraftfutter und Karotten putzen die beiden gutmütigen Dickhäuter täglich weg.

Weiterlesen

Familienzirkus Anton startet in die neue Saison

Ein riesiges, funkelndes „Herzlich Willkommen”-Schild prangt über der Manege des Zirkus Antoni. Wie in jedem Jahr verbrachte der 23 Personen starke Familienzirkus den Winter in Witten. Und das schon zum 30. Mal. Am Samstag (11.4.) startete er in Witten auch seine neue Saison.

Ein riesiges, funkelndes „Herzlich Willkommen”-Schild prangt über der Manege des Zirkus Antoni. Wie in jedem Jahr verbrachte der 23 Personen starke Familienzirkus den Winter in Witten. Und das schon zum 30. Mal. Am Samstag startete er in Witten auch seine neue Saison.

„Die jüngeren Kinder sind alle in Witten geboren”, sagt Ansagerin Karola in der Pause der Premierenvorstellung und schwenkt dabei den Arm über die Manege. Dazu gehört die 17-jährige Cathrin, die mit anmutiger Gestik und hoch konzentriert ihre vier kleinen Schottland-Ponys präsentiert.

Weiterlesen

Laszlo Szabo/Krise? Kein Thema für den Clown

Seit 18 Jahren arbeitet Laszlo Szabo in der Circus-Manege - ′Leute lachen auch in schlechten Zeiten′, sagt er


Heute beginnen die Vorstellungen des Circus Universal Renz, der auf der Schwanenwiese gastiert. Selbstverständlich wird auch in Zeiten der Krise ein Clown das Publikum zum Lachen bringen. Pom-Pom hat ein großes Repertoire an Witzen parat, die er in den kommenden zehn Tagen zum Besten geben wird. Wir haben vorab mit ihm gesprochen.

Herr Szabo, Sie treten oft in den Umbaupausen auf. Sind Sie ein Pausenclown?

Laszlo Szabo: Ich liebe diesen Ausdruck, auch wenn er negativ ist. Aber nein, ich bin kein Pausenclown. Ich habe auch Stellen in der Vorstellung, an denen die ganze Manege mir gehört. Zwar muss man als Clown in der Lage sein, Umbaupausen zu gestalten, aber deshalb ist man kein Pausenclown.

Weiterlesen