Donnerstag, 30. April 2009

Traumreise in der Manege /Circus Krone in Amberg


Amberg. (san) Mit seinem Jubiläumsprogramm "Jubilee" gastiert Circus Krone seit Mittwoch in Amberg. 54 Artisten aus 14 Nationen führen vor, was Zirkus ausmacht: Clownerie, Akrobatik und Tierdressur. Mit seinem dreistündigen Programm beweist Krone, dass Zirkus nicht an Faszination verloren hat.

Die Artisten der Truppe Catana wirbeln auf dem Schleuderbrett, richten sich fünf Mann hoch zu Menschenpyramiden auf und führen einen doppelten Salto mortale vor. Auf den Hund gekommen ist "Mister Dalmatin": Er schickt Dalmatiner in die Manege, lässt seine Pudel Männchen machen und auf dem Rücken des Ponys reiten. Tonnenschwere Dickhäuter bewegen sich anmutig, vorsichtig steigt Colonel Joe über die auf dem Boden liegende Frau seines Dompteurs James Puydebois. Das sind Momente, in denen das Publikum begeistert applaudiert.

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Remscheid wird zum Circus

Remscheid (RP) Vom 13. bis 30. Mai verwandelt sich die Werkzeugstadt in eine große Manege. Zu den "Internationalen Circustagen" gibt es Ausstellungen, Filmvorführungen, ein Gastspiel des "Circus Knie" und das Jahrestreffen der Circusfreunde.

Vorhang auf, Manege frei! Remscheid wird zum Mekka der Fans von Akrobatik, Clownerei und Artistik. Vom 13. bis 30. Mai laufen die "Internationalen Circustage", organisiert von der Stadt und von der Gesellschaft der Circusfreunde – Sektion Rhein-Ruhr und Wupper, die vom 22. bis 24. Mai ihr Jahrestreffen in Remscheid abhält. Hierzu werden 150 Teilnehmer erwartet. Sie besuchen u.a. die Vorstellung des Circus Knie, der vom 19 bis 24. Mai auf dem Schützenplatz gastiert. Einen festen Tagungsort hat die Gesellschaft nicht. Neben dem großen Zelt des Circus Knie werden zwei kleinere Zelte aufgebaut, in denen sich die Teilnehmer treffen.

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Georgie wechselt alle paar Tage die Schule/Zirkus Frankello

LAUPHEIM - Auf den ersten Blick ist Georgie Frank ein ganz normales Mädchen. Doch ihr Leben ist anders als das der meisten - sie ist ein Kind im Zirkus "Frankello".

Statt in einem Haus wohnt Georgie im Wohnwagen. Die Neunjährige ist ständig unterwegs, denn der Zirkus "Frankello" ist meist nur für kurze Zeit am gleichen Ort. Deshalb wechselt Georgie auch alle paar Tage die Schu-le. In jeder Stadt, in der der Zirkus gerade gastiert, besucht sie die Grundschule. Seit Mittwoch ist sie in der Klasse 3b der Anna-von-Freyberg-Grundschule in Laupheim. Spätestens nächsten Dienstag zieht der Zirkus weiter.

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Mittwoch, 29. April 2009

Tigerdressur: Die Faszination der Gefahr/Circus Probst

Es ist ein imposanter, fast furchterregender Anblick, als Tierlehrer Dieter Dittman fünf fauchende Großkatzen in einer Reihe aufstellt und unter Kontrolle hält. Der Morgen ist kalt und verregnet und auch die sechsjährigen Bengaltiger, mit denen Dittman seit ihrem ersten Lebensjahr trainiert, scheinen vom schlechten Wetter genervt.

Der Circus Probst gastiert auf dem Friedengrund und mit ihm haben rund 90 Großtiere den Weg nach Villingen gefunden. Bereits gestern konnte der SÜDKURIER hinter die Kulissen der Zirkuswelt blicken und war unter anderem bei einer Trainingseinheit der bengalischen Tiger dabei.

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Lebenstraum erfüllt/Zirkus Charles Knie

MARL. Zirkus ist sein Leben. Sascha Melnjak, Direktor des Zirkus Charles Knie, kann sich heute nichts anderes mehr vorstellen. Faszinierend findet er das ständige Umherreisen und die Zusammenarbeit und mit den verschiedensten Nationalitäten und Mentalitäten auf engstem Raum.

Herr Melnjak, was macht für Sie die "Faszination Zirkus" aus? -

- Ich habe mir mit "meinem" Zirkus Charles Knie einen lang ersehnten Kindheitstraum erfüllt. Mit sechs Jahren war ich 1981 das erste Mal in einem Zirkus. Von da an wusste ich, dass ich später einmal in einem Zirkus arbeiten möchte. Ich wollte Artist, Zauberer oder Ansager werden. Heute habe ich einen eigenen Zirkus, stehe selbst aber nicht im Rampenlicht sondern arbeite im rollenden "Zirkusbüro" - organisieren, verwalten, und und und...

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80 Tiere warten auf ihren Auftritt/Circus Carl Busch

EHINGEN - Rote Backen, breites Grinsen, krauses Haar und eine rote Nase - das ist Sandy, die Clowness des Zirkus Carl Busch. Dieser lädt heute Abend zu seiner Premiere auf den Volksfestplatz ein. Neben wilden Hengsten, wunderschönen Tigern und halsbrecherischen Artisten wird auch Sandy mit ihrer Familie die Menschen unterhalten. Auch einige Lacher sind erwünscht.

Die Schminke dick im Gesicht aufgetragen, die Schuhspitzen so groß wie Fußbälle: das Laufen auf der nassen Wiese fällt Sandy sichtlich schwer. Dennoch lacht sie von einem Ohr zum anderen: "Ich liebe es, Clown zu sein." Ihre Familie ist bereits in der sechsten Generation als geschminkter Spaßmacher unterwegs, doch sie möchte mit keinem Job der Welt tauschen: "Bereits als Zweijährige wollte ich geschminkt werden und habe das Kostüm meines Vaters angezogen." Sie bezeichnet sich selbst als der Pausenclown des Zirkus.Und tatsächlich bringt sie die Leute auch ohne Schminke zum Lachen.Spaß an der Arbeit wird im Zirkus Carl Busch groß geschrieben. Auch wenn gestern Nachmittag die Wände des großen Manegezelts noch nicht stehen, versichert Zirkusmanager Reto Hütter, dass bis zur Premiere heute Abend in Ehingen alles fertig sein wird. Auch waren gestern noch nicht alle Tiere da.

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Dienstag, 28. April 2009

Zirkus Knie schlägt die Zelte auf

Gabelstapler drehen Kreise auf dem Festplatz im Kreuzlinger Hafen. Mit jeder Umrundung legen sie neue Kisten mit Pfosten, Seilen und Drähten ab für den Aufbau des Zelts für mehr als 2000 Zuschauer. Es ist Mittelpunkt der mobilen Stadt des Zirkus Knie, der noch bis Mittwochabend in Kreuzlingen gastiert.

Sieben Stunden dauert es, dann steht das Zirkusdorf für 200 Menschen und 100 Tiere. Dann sind vietnamesische Hängebauchschweine, Pferde und asiatische Elefanten in ihren Ställen untergebracht, dann haben 70 Campingwagen, die Schule, die Werkstatt und der eigene Feuerwehrwagen des Zirkuswagen ihren Platz.

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Montag, 27. April 2009

Zirkusdirektor entsetzt/ Roncalli-Plakate abgerissen und überklebt

Düsseldorf (RP) Zirkusdirektor Bernhard Paul kann die Welt nicht mehr verstehen. Da hat er alle Regeln eingehalten, hat die Maximalzahl der Plakate, die er kleben darf, bei der Stadt angemeldet und bezahlt – und nun das: Überall in der Stadt werden seine Plakate, mit denen er Werbung vor seinen Zirkus Roncalli macht überklebt.

Oder es stehen direkt davor noch größere Plakate – vom Konkurrenz-Unternehmen, dem großen russischen Staatszirkus: "Die einzigen Russen bei dem Zirkus sind doch die Plakatierer und der Clown Popov sowie der Pferderreiter Yurie", sagt Paul und schimpft. Geführt würde der Zirkus von einem Holländern und die Artisten seien aus Rumänien und Bulgarien.

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"Man braucht keinen Mut, nur Respekt"/Zirkus Charles Knie

Trapezkünstler Anthony Wandruschka kommt aus Stukenbrock / Circus Knie noch bis Dienstag in der Stadt

Bielefeld (baja). Anthony Wandruschka ist ein echter Ostwestfale. Der Trapezkünstler, der gerade mit dem Circus Charles Knie an der Radrennbahn gastiert, ist in Stukenbrock zuhause. Wenn er nicht gerade waghalsige Sprünge unter der Zirkuskuppel macht, besucht er seine Eltern im Hollywood- und Safaripark.
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Samstag, 25. April 2009

Circus Rolina in Nordhausen

Im "Gepäck“ hatte der mittelständische Zirkus Rolina, der seit mehr als 100 Jahren existiert, über 60 Tiere, wie Kamele, Lamas, Zebras, Wasserbüffel und einen Streichelzoo. Und mitten drin - auf den Zuschauerrängen
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Bilderstrecke:Circus Rolina in Nordhausen

"Ich vermisse Äthiopien"/Der Jongleur Abdi ist mit "Afrika, Afrika" auf Tournee

Wer am Freitagabend die Vorstellung von "Afrika, Afrika" in der Sparkassen-Arena besuchte, hat auch Abdis Jonglage-Kunst bewundern können. Der 26-jährige Äthiopier, der mit mit vollem Namen Abdurazak Reshid Adem heißt, hält acht Bälle gleichzeitig in der Luft. Im Interview mit der LZ sprach er über seine Begeisterung für den Zirkus.


Sie haben mit acht Jahren als Artist angefangen. Was hat Sie schon so früh am Zirkus fasziniert?

Einfach alles: Die verschiedenen Leute, die man trifft, zum Beispiel. Man bereist unterschiedliche Länder und lernt neue Kulturen kennen. Das gefällt mir.


Was haben Ihre Eltern dazu gesagt?

Die wollten, dass ich in die Schule gehe. Also habe ich nach der Schule heimlich mit meinem Onkel, der Zirkustrainer ist, Akrobatik geübt. Jonglieren habe ich mir selbst beigebracht. Jetzt sind meine Eltern aber stolz auf mich.

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Freitag, 24. April 2009

Akrobaten, Clowns und Tiere/Circus Barus in Reilingen

Manegenzauber: Circus Barus gastiert bis Sonntag auf Festplatz / 40 Tiere von Affe bis Minipferd

Reilingen. Mit einer Vielzahl tierischer Attraktionen startet die Zirkus-Saison in Reilingen: Der traditionelle Circus Barus gastiert seit gestern bis Sonntag auf dem Festplatz und hat 40 Tiere dabei. Bei Barus wird bereits in der achten Generation Zirkus gemacht. Beim aktuellen Programm sind dabei: eine Herde gepflegter Rassepferde, Ponys, Esel, Affen, Lamas, Kamele, Kängurus und Minipferde aus Argentinien, die gerade 60 Zentimeter hoch sind.

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Zirkus Mulan in Steinhagen

Steinhagen. Alpakas, Dromedare, Hunde, Tauben, Schlangen und Mini-Ponys - der Zirkus Mulan ist derzeit mit 30 Tieren zu Gast in Steinhagen. Clowns, Messerwerfer und Feuerschlucker sind auch dabei. Noch bis Sonntag gastiert der Famlienzirkus auf dem Eckgrundstück Brockhagener Straße/Hilterweg.

„Unser Zirkus existiert nun schon in dritter Generation”, sagt Jacqueline Renz, die allerdings selbst erst seit drei Jahren dabei ist. Sie selbst ist unter der Zirkuskuppel auf dem Vertikalseil zu bestaunen. Auch am Trapez sind Artisten zu sehen. Kinnbalance, Handstandakrobatik und Jonglage gehören weiterhin zum Programm.

In der orientalischen Tanzshow werden Schlangen beschworen und in der Lassoshow Messer geworfen. Lamas, Hunde und Deutschlands kleinste Mini-Ponys laufen durch die Manege, ehe die Zuschauer die Taubenrevue zu sehen bekommen.

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Donnerstag, 23. April 2009

Clown Sandy liebt das Leben auf Achse

Mal wohnt Sandy Ernesto in Hamburg, mal in Berlin, dann wieder in Rom, in Frankreich oder in Biberach. Die 23-jährige Mailänderin ist Clown beim Zirkus Carl Busch. Mit ihm ist sie aufgewachsen und bei ihm möchte sie ein Leben lang bleiben. "Zirkus ist mein Leben", sagt sie.

BIBERACH (ric) Sandy Ernesto ist eigentlich eine ganz normale junge Frau. Doch eines unterscheidet sie von allen anderen: Sie ist fast jede Woche in einer anderen Stadt in Deutschland oder in Europa. Dort hält es sie auch nicht lange. Denn dann zieht der Zirkus weiter in die nächste Stadt und Sandy muss mit. "Das finde ich prima. Wenn wir mal länger in einer Stadt sind, kann ich es kaum erwarten, bis es in die nächste geht", sagt die Clownfrau mit dem weißen Mund, den roten Backen, den geschminkten Augenrändern und der roten Clownnase im Gesicht. Selbst wenn sie Urlaub hat, ist sie immer auf Achse und besucht Freunde in und um Mailand.

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Dienstag, 21. April 2009

Artisten am Ball

Wesel (RP) Im Weseler Auestadion traf sich der Circus Flic Flac zu einem hart umkämpften Fußballspiel gegen den Großen Russischen Staatszirkus und Roncalli-Artisten. Der Tausch des schwarzen Manegenbodens gegen das Grün gelang.

Dass sie in der Manege die Zuschauer begeistern können, steht außer Frage. Das wissen die Weseler spätestens seitdem der Circus Flic Flac am 9. April seine Zelte in Wesel an der Rheinpromenade aufschlagen hat. Jetzt stand eine andere Herausforderung für die Artisten auf dem Programm. Denn neben der Liebe zur Artistik verbindet die Mitglieder von Flic Flac auch die Liebe zum Fußball.

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Sonntag, 19. April 2009

Starke Männer - starke Frauen/Circus Roncalli in Düsseldorf

Das Publikum liebt Roncalli - und Bernhard Paul gibt die Liebe zurück. Die Premiere von "All you need is laugh" wurde gestern Abend entsprechend gefeiert.

Von Roncalli nimmt man immer etwas mit nach Hause. Und seien es die Konfettischnipsel, die man am Morgen nach der Premiere auf dem Kopfkissen im Bett findet. Was man an Erinnerungen mitnimmt von einem zweieinhalbstündigen Abend namens „All you need is laugh” im ausverkauften Zelt neben den Rheinterrassen?

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Samstag, 18. April 2009

Manege frei für Tiere, Clowns, Artisten/Circus Royal in Nidau

(mt) Zwei Worte bringen das diesjährige Programm des Thurgauer Circus Royal auf den Punkt: einfach tierisch. Der Circus gibt sich denn in seiner Medienmitteilung auch selbstsicher: «Diese zwei Worte sagen alles aus. Denn das Programm setzt sich aus tierisch guten Artisten, tierisch guten Clowns und tierisch vielen Tieren zusammen.»

Nach dem Nationalcircus ist der Circus Royal aus dem Thurgau der grösste Schweizer Zirkus. Jedes Jahr präsentieren die Direktoren Peter Gasser und Oliver Skreinig ein komplett neues Circusprogramm, das immer unter einem Schwerpunktthema steht. Dieses Jahr haben die Circusmacher sich für den Slogan «einfach tierisch» entschieden.

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Gänsehaut beim rasanten Sturz vom Manegenhimmel

Dillingen. Von ihren Enkelinnen Natalie und Sabine zum Zirkusbesuch überredet wurde am vergangenen Donnerstagabend Ursula Kriegisch aus Lauingen. Sie liebt „die Live-Stimmung und das ganze Drumherum in der Manege“. Für ihre Enkeltöchter war es dagegen das erste zirzensische Erlebnis. Und das hatte es in sich.

Clown Sandy mehr als nur ein Pausenfüller

Der Circus Carl Busch gastiert nach zweijähriger Pause noch bis Sonntag auf dem Festplatz in Dillingen. Direktor Manuel Busch und seine Geschwister haben Spitzenakrobaten mitgebracht. An diesem verregneten Abend hat dies rund 800 Besucher angelockt, die zunächst miterleben, wie Clown Sandy die Artisten mit einem überdimensionalen Schlüssel „aufzieht“ und damit zum Leben erweckt.
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Freitag, 17. April 2009

Zirkus im Rheinpark/Letzte Proben bei Roncalli

Düsseldorf . Vorbereitungen beim Zirkus Roncalli im Rheinpark. Das Zelt steht, in der Manege sind Logen und Bestuhlung aufgebaut. Samstagmorgen spielen die Artisten das Programm durch. Am Abend wird Premiere gefeiert.

Ein wenig verunsichert blickt Alexander Koblikov auf die Manege. Der 19-Jährige muss immer wieder zur Seite weichen. Mal steht er zwei Männern im Wege, die die Logen Stück für Stück aufbauen. Dann wieder muss er ausweichen, weil Lautsprecher transportiert werden.

Koblikov ist der Neue, und er muss sich noch orientieren, während unter der Kuppel des Zeltes von Roncalli hektisches Treiben herrscht.
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Russischer Staatszirkus/Viel Humor steht auf dem Programm

Düsseldorf . Für Kinder ist der Russische Staatszirkus genau das Richtige. Denn in der Manege gibt es viel zu lachen. Gleich zwei Clowns werden zu Lieblingen der Kleinen: Star des Zirkus ist Oleg Popov, der schon seit 50 Jahren als Clown durch die Welt reist.

Sein erster Auftritt wurde bei der Premiere des neuen Programms gestern mit begeistertem Applaus bejubelt. Ihm zur Seite steht bei der Show "And Friends" Charlie-Chaplin-Imitator Gagik Avetisyan. Der Vagabund hat auch Besucher Philip am besten gefallen: "Ich fand die Nummer am besten, bei der er auf seinem Motorrad von einem Polizisten gejagt wurde", erklärt der Vierjährige. Aber auch eine der Dressur-Nummern hat es Philip angetan. 13 Hunde vollführen anspruchsvolle Tricks, Igor und Marina Markevitch führen den Hundetrupp mit viel Humor.

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Publikum wird mit einbezogen /Circus Finale in Pfaffenhofen

Pfaffenhofen (em) Der familiär geführter "Zirkus Finale" aus Unterschleißheim, der derzeit in Pfaffenhofen gastiert, hat es schwer – besonders in der Ferienzeit. Bei der Premiere in Pfaffenhofen am Donnerstag verloren sich knapp 20 Zuschauer in dem etwa 250 Gäste fassenden Zelt.

Wenn er mit dem Kulturreferat München zusammenarbeitet, nennt er sich Circus Bambino, auf Tournee außerhalb Münchens aber Circus Finale. Er hat sich auf Vorführungen für die ganze Familie spezialisiert. So beschränkt sich der Besuch nicht nur auf das Zuschauen: Die Aktiven in der Manege versuchen, das Publikum, besonders die Kinder, in das Geschehen mit einzubinden.

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Mit offenen Augen träumen/Circus Krone in Crailsheim

Ernest Hemingway sagte einst: "Zirkus ist der einzige Platz der Welt, wo man mit geöffneten Augen träumen kann." Auf die gestrige Premierenvorstellung des Zirkus Krone trifft dieses Sinnbild auf jeden Fall zu.

Crailsheim. "Unser Ziel ist es, dass die Zuschauer träumen, lachen und staunen", erklärt Dr. Susanne Matzenau, Pressesprecherin des Zirkus Krone und fügt hinzu: "Außerdem soll jeder seine Nummer finden, die ihm am besten gefällt." An Auswahl und Vielfalt mangelt es dem größten Zirkus Europas jedenfalls nicht: Gleich zu Beginn beeindruckt die "Truppe Catana" mit präzisen Sprüngen vom Schleuderbrett. Spektakuläre Salti auf Köpfe und Schultern zeigen dem Publikum schon von der ersten Minute an, dass sich der Zirkus Krone nicht umsonst über 100 Jahre lang gegen die Konkurrenz behaupten konnte.

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Erstaunliches aus der Artisten-Welt/Zirkus Aeros in Hoyerswerda

Don Ricardo hat nur wenig Zeit. Das Zelt muss aufgebaut werden. Zwischen zehn und zwölf Stunden braucht es schon, bis die Spielstätte des Zirkus Aeros steht.

Klingt nach Kraftakt. Klingt aber nur so. „Das ist alles so, dass es schnell auf- und abzubauen geht“, sagt Don Ricardo, und man staunt das erste Mal.

Zirkus lebt von Illusion, Phantasie und eben vom Staunen der Zuschauer. Vier Tage lang gastieren die Artisten und die Tiere des Zirkus Aeros jetzt am Hoyerswerdaer Gondelteich.

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Durch Schlange zum Tiger/ Circus Universal Renz in Kassel

Kassel. Es riecht nach Popcorn, Holzspänen und Tieren. Die Zirkus-Atmosphäre erinnert an Kindheit. Zuschauer - hauptsächlich Kinder - sitzen auf ihren Plätzen und schauen gespannt in die Manege, die eingegittert ist. Wann es losgeht, fragen sie ihre Eltern. Sie können es kaum erwarten, bis der Vorhang fällt und die Premieren-Vorstellung des Circus Renz beginnt.

Doch sie müssen sich noch etwas gedulden. Lange Schlangen haben sich vor dem Zelt auf der Schwanenwiese in Kassel gebildet. Als der Zuschauerraum gefüllt ist, in das Zelt passen 1700 Menschen, geht es los. Direktor Daniel Renz eröffnet das Programm mit seinen Sibirischen Tigern. Die Raubtiere springen, balancieren über einen schmalen Steg und fauchen ihren Chef an.

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Donnerstag, 16. April 2009

Circus Carl Busch/Wenn Clown Sandy mit der Elefantendame schmust ...

Dillingen Wenn Clown Sandy aus Italien mit der 46-jährigen Inderin Karla schmust, dann muss sich die zierliche Mailänderin ganz schön strecken. Denn Karla ist mit ihren rund viertausend Kilogramm Gewicht beträchtlich höher als sie. Manuel Wille-Busch, Direktor des Circus Carl Busch, präsentiert Carla zusammen mit den anderen Dickhäutern des Unternehmens ab dem heutigen Abend in Dillingen auf dem Volksfestplatz in der Manege. So ein Elefant will auch gefüttert werden: 300 Kilogramm Heu, 500 Liter Wasser, 30 Laibe Brot, dazu drei Zentner Kraftfutter und Karotten putzen die beiden gutmütigen Dickhäuter täglich weg.

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Familienzirkus Anton startet in die neue Saison

Ein riesiges, funkelndes „Herzlich Willkommen”-Schild prangt über der Manege des Zirkus Antoni. Wie in jedem Jahr verbrachte der 23 Personen starke Familienzirkus den Winter in Witten. Und das schon zum 30. Mal. Am Samstag (11.4.) startete er in Witten auch seine neue Saison.

Ein riesiges, funkelndes „Herzlich Willkommen”-Schild prangt über der Manege des Zirkus Antoni. Wie in jedem Jahr verbrachte der 23 Personen starke Familienzirkus den Winter in Witten. Und das schon zum 30. Mal. Am Samstag startete er in Witten auch seine neue Saison.

„Die jüngeren Kinder sind alle in Witten geboren”, sagt Ansagerin Karola in der Pause der Premierenvorstellung und schwenkt dabei den Arm über die Manege. Dazu gehört die 17-jährige Cathrin, die mit anmutiger Gestik und hoch konzentriert ihre vier kleinen Schottland-Ponys präsentiert.

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Laszlo Szabo/Krise? Kein Thema für den Clown

Seit 18 Jahren arbeitet Laszlo Szabo in der Circus-Manege - ′Leute lachen auch in schlechten Zeiten′, sagt er


Heute beginnen die Vorstellungen des Circus Universal Renz, der auf der Schwanenwiese gastiert. Selbstverständlich wird auch in Zeiten der Krise ein Clown das Publikum zum Lachen bringen. Pom-Pom hat ein großes Repertoire an Witzen parat, die er in den kommenden zehn Tagen zum Besten geben wird. Wir haben vorab mit ihm gesprochen.

Herr Szabo, Sie treten oft in den Umbaupausen auf. Sind Sie ein Pausenclown?

Laszlo Szabo: Ich liebe diesen Ausdruck, auch wenn er negativ ist. Aber nein, ich bin kein Pausenclown. Ich habe auch Stellen in der Vorstellung, an denen die ganze Manege mir gehört. Zwar muss man als Clown in der Lage sein, Umbaupausen zu gestalten, aber deshalb ist man kein Pausenclown.

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Circus Flic Flac in Wesel/ "Standort am Rhein hat überzeugt"

Wesel (RP) Interview Seit acht Tagen gastiert der Circus Flic Flac an der Rheinpromenade: eine Zwischenbilanz.

Halbzeit im Circus Flic Flac: Seit acht Tagen gastieren die Artisten an der Weseler Rheinpromenade mit ihrer Show. Flic Flac-Pressesprecherin Iris Vollmann zieht im Gespräch mit RP-Redakteurin Julia Nakötter eine erste Bilanz.

Ist das Team von Flic Flac zufrieden mit der Resonanz?

Vollmann Wir sind sehr positiv überrascht und zufrieden mit der Resonanz in Wesel. Die Premiere und auch die darauffolgenden Doppelvorstellungen waren gut besucht. Wir hoffen, dass dies bis zum Ende der Spielzeit so bleibt.

Wer sieht sich die Show an?

Vollmann Das Publikum ist bunt gemischt. Es sind viele Familien mit älteren Kindern dabei. Die Ferien tragen außerdem dazu bei, dass zahlreiche Ausflügler an unserem Zelt stehen bleiben. Tagsüber radeln sie am Rhein entlang oder gehen an der Promenade spazieren, abends kommen dann viele von ihnen in unsere Vorstellung.

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Sonntag, 12. April 2009

Bernhard Paul: «Man sieht Frösche, und man muss viel küssen»

Aachen. Auch nach 33 Jahren im Geschäft bewirkt Bernhard Paul, Gründer und Besitzer des Circus Roncalli, noch immer Wunder. Das aktuelle Programm präsentiert er noch bis Ostermontag, 13. April, auf dem Blücherplatz in Aachen.

Im Interview mit Studenten des Studiengangs «Communication and Mediadesign» (CMD) der Fachhochschule Aachen nutzte der 61-Jährige die Gelegenheit und machte nachhaltig Werbung für die Kunstform Zirkus.

Mit Paul sprachen Corinna Leßenich, Carina Leuker, Anja Schlanstedt und Sebastian Becker.

Wie verläuft Ihr Tag? Sind Sie Frühaufsteher?

Paul: Das Leben ist unregelmäßig, und vor allem gibt es nicht den üblichen Rhythmus: Als Arbeitnehmer hat man Urlaub und am Wochenende frei. Man erholt sich von dem, was in der Woche passiert ist. Zwar bin ich sehr viel auf Achse, aber Urlaub oder ein freies Wochenende habe ich nie, denn da spielt man erst recht. Die Regelmäßigkeit besteht darin, dass fast jeden Tag um 15 und 20 Uhr eine Vorstellung stattfindet. Alles andere ist unregelmäßig. Mein Lebensmittelpunkt ist der Zirkus.

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Samstag, 11. April 2009

Eigene Welt mit besonderem Charme/Circus Probst in Heppenheim

HEPPENHEIM. Es gibt sie noch, die große Zirkus-Schau. Der Circus Probst zeigt dies derzeit bei seinem Gastspiel in Heppenheim. Prächtige Dressuren, erstklassige Artistik, dazwischen immer wieder beste Clownerie, die Mischung stimmt, für Langeweile ist hier kein Platz. Perfektion und Stil machen die Darbietungen am Boden wie in der Luft zum Genuss für das Publikum.

Auf dem Europaplatz hat das Unternehmen sein Zelt aufgebaut. Ganz neu und großzügig ist es. Mit seinen Gelb- und Rottönen sowie dem Schriftzug Circus Probst setzt es sich am Premierentag in Heppenheim vom blauen Frühlingshimmel ab. Drumherum sind Zirkuswagen und Wohnanhänger fein säuberlich aufgereiht. Eine kleine Stadt hat hier in großer Ordnung zusammengefunden, eine eigene Welt mit besonderem Charme – wer sie betritt, wird schnell Teil von ihr.

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Staunen, Lachen - das ist Zirkus

Artisten aus ganz Europa zeigen im Stauferpark faszinierende Akrobatik und Tierdressuren

Einen Mix aus Tradition und moderner Unterhaltung bietet der Zirkus Carl Busch bis Montag. Das Premierenpublikum war aus dem Häuschen vor Begeisterung, doch in der Nachmittagsvorstellung fehlte das Flair.

Göppingen. Da stehen sie, hübsch drapiert, aber leblos und starr: Artistinnen und Akrobaten des großen Zirkus Carl Busch. Gut, dass es Sandy gibt. Das charmante Clownmädchen holt den Zauberschlüssel, dreht ihn im Luftschloss - und los gehts.

Natascha Wille-Busch, eines der vier Direktionsmitglieder, reitet auf dem feurigen Andalusier Castanico in die Manege. Die beiden und eine rasant schöne Flamencotänzerin eröffnen das Programm mit lässiger Eleganz. Dann Veronica aus Prag, sie lässt den Atem stocken. Wie anmutig die Künstlerin am Vertikalband fliegt, scheinbar stürzt und empor klettert, fasziniert die fast 2000 Besucher am Premierenabend ebenso wie all die vielen Kinder und (Groß-) Eltern in der Familienvorstellung am Nachmittag.

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Flic Flac lässt den Atem stocken

Wesel (RP) Akrobatik, Komik und Musik: Mehr als 1300 Zuschauer erlebten an der Rheinpromenade eine Zirkus-Premiere der Extraklasse. Bis zum 26. April ist die außergewöhnliche Flic-Flac-Show in Wesel zu sehen.

Hoch unter der Zirkuskuppel dreht das "Todesrad" unermüdlich seine Runden. Aus Lautsprechern dröhnt düster klingende Musik mit harten Beats. Den mehr als 1300 Zuschauern im Zelt stockt der Atem, als Tito Vanegas und William Patino die Außenseite des rotierenden Doppelrades erklimmen und 14 Meter über dem Manegenboden halsbrecherische Sprünge vollführen. Als ob das allein nicht schon gewagt genug wäre, zieht einer der beiden eine schwarze Gesichtsmaske hervor. Ein Raunen geht durch das Publikum. Mit verbundenen Augen springt der Akrobat über ein Seil und landet "sicher" wieder auf dem Rad. Im Zelt bricht tosender Applaus los.

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Circus Krone mit Tierdressuren, Akrobatik und viel Komik

Eine glanzvolle Premiere feierte Circus Krone am Donnerstagabend auf dem Festplatz an der Nördlinger Straße. Ob Artistik, elegante Tänzerinnen oder wilde Tiere – die Show ließ keine Wünsche offen. „Eine unvergessliche Reise um die Welt“ – unter diesem Motto erlebten die Besucher rund zweieinhalb Stunden Cirkuskunst vom Feinsten. Das Programm enthält alles, was die Herzen der Circusfreunde höher schlagen lässt: Tierdressuren mit Elefanten, Pferden und Löwen, clowneske Elemente und atemberaubende akrobatische Einlagen. Mehr als einmal ließen die Artisten der Gruppe „Borzovi“ aus Russland die Zuschauer den Atem anhalten, als sie ein mitreißendes Luftschauspiel in 14 Metern Höhe vorführten.

Nicht nur die Sprungnetze waren oft bis zum Zerreißen angespannt, sondern auch die Nerven der Besucher. Um den Adrenalinspiegel wieder etwas zu senken, sorgten die Clowns der „Toni Alexis – Familie“ aus Spanien für heftige Lachmuskel-Attacken. Immer wieder war Spannung angesagt, etwa bei „Crazy Wilson“, der den „gefährlichsten Ritt aller Zeiten“ auf dem Todesrad vorführte. Wie ein Hamster lief er im rotierenden Laufrad, drehte sich mit hoher Geschwindigkeit um die eigene Achse, führte Loopings vor und schlug Salti. Die Gruppe „Catana“ stand dem in nichts nach und präsentierte präzise Sprünge auf hohe Menschenpyramiden. Ebenso aufregend waren die Vorführungen der Shaolin-Gruppe. Die Akteure zeigten rasante Schwertkämpfe, setzten sich Mutproben mit scharfen Klingen aus und zerschlugen Ziegel mit der Handkante. In Originalkostümen der legendären Shaolin-Mönche verbanden sie unglaubliche Kung-Fu-Artistik mit gewagter Akrobatik. Räucherstäbchen und fantastische Lichteffekte sorgten dabei für fernöstliche Stimmung.

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Zirkus entführt in magische Welten

FRIEDRICHSHAFEN (ah) Einen Zirkus der besonderen Art gibt es noch bis zum 13. April zweimal täglich auf dem ehemaligen Güterbahnhof in der Löwentalerstraße zu bestaunen. Über 50 Artisten und ebenso viele Tiere zeigen im großen Chapiteau ihre wundersame Welt voller Akrobatik, Klamauk, Dressur, Live-Musik und Nostalgie.

Unverfälscht, ehrlich, bodenständig und traditionell. So präsentiert sich die geschichtsträchtige Wanderzirkusdy-nastie "Frank" seit über 200 Jahren in der neunten Generation ihrem Publi-kum. Keine teuren und mit Glanz und Gloria aufgetakelten Stars, keine 20-Mann-Kapelle, teure VIP-Boxen oder aufwendig gestaltete Dekorations-elemente. Authentische Handwerkskunst, echte und unverfälschte Leistungen von Mensch und Tier - das sind das Credo und die Botschaft des "Circus Frankello", der noch bis 13. April in Friedrichshafen gastiert.

Elegant und zottelig trabt Kamel "Achmed" mit seinen drei Höcker-freunden ins weite Rund und vereint sich unter der Leitung von Heiko Frank mit einem hinzugaloppierenden Pferd zu einem Wüstenschiffballett.

Etwas Farbe und eine rote Pappnase mitten ins Gesicht, eine über-große Hose mit Trägern und vor allem eine große Klappe: "Peppino" ist ein Clown, wie ihn sich die vielen Kinder in der rund zweistündigen Vorstellung wünschen: immer frech und vorlaut, tollpatschig und unberechenbar, aber stets liebenswert mit dem Publikum kokketierend.

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Dienstag, 7. April 2009

Clown Andrés /Er ist unterwegs zu Hause

André Broger hat seinen Traum verwirklicht und ist seit 26 Jahren Clown. Ab Dienstag gastiert er mit dem Zirkus Royal in Bümpliz.

«Irgendwann trifft man sie alle wieder», sagt der Schweizer Clown André. «In irgendeinem Zirkus. Nirgends lernt man so viele Menschen kennen wie hier.» Clown André – mit bürgerlichem Namen André Broger – kennt halb Europa, reiste mit Nock, Stey, Royal und anderen Zirkussen durch die Schweiz, mit Krone durch Deutschland, mit Gruss durch Frankreich, mit Scott durch Schweden, mit dem Nationalzirkus durch Österreich. Er zeigte seine Shows an Festivals in Spanien, Frankreich oder Monte Carlo. Neben seinem Wohnwagen ist das Zirkuszelt sein Zuhause.

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10 000 Zuschauer sahen Zirkus Knie in Leer

Direktor Sascha Melnjak war zufrieden: „Wir kommen sehr gerne wieder”. Die zehn Vorstellungen auf der Großen Bleiche waren durchweg gut besucht. Marktmeister Helmut Kruse staunte vor allem, wie schnell alles abgebaut war.

Leer - Nach fünf Tagen in Leer ist der Zirkus Charles Knie in Richtung Emden weitergezogen. Montagvormittag standen nur noch zwei Container auf der Großen Bleiche.

Insgesamt zog Zirkusdirektor Sascha Melnjak ein überaus positives Fazit von dem Gastspiel in Leer: „Wir hatten zehn Vorstellungen. Da bleibt es nicht aus, dass nicht immer alle Plätze besetzt sind.” Aber eine Auslastung von knapp 80 Prozent sei heutzutage für ein Zirkusunternehmen „ein tolles Ergebnis”.

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Montag, 6. April 2009

Wo Akrobaten am Sternenhimmel schweben

(jbl) "Manege frei" hieß es am Freitagabend im höchsten Zirkuszelt Europas. Der "Circus Barelli" gastiert bereits seit Mittwoch auf dem Festplatz in Neckarelz, nach zwei arbeitsintensiven Tagen des Zeltaufbaus konnten darauf (bei täglich zwei Vorstellungen) bis zu 2500 Zuschauer Zirkus nach alter Tradition erleben.
Neben Hightech bei Zirkuszelt und Lichttechnik setzt Harry Barelli auf traditionelle Zirkuskunst. Am Premierenabend begeisterte Timmy Barelli, der Zirkusclown, das Mosbacher Publikum mit seinen humorvollen Zwischeneinlagen und spannte so den "Roten Faden" durch das bunte Programm. Gleich zu Beginn der Vorstellung nimmt er die Zuschauer symbolisch an die Hand und mit auf eine Nostalgiereise in die Geschichte des Zirkus. Da spielt und dirigiert er sein "Glockenorchester, ehe dann das zwölf Mann starke Live-Orchester die typische Zirkusmusik erklingen lässt. "Seit 25 Jahren werden die einzelnen Nummern mit ’handgemachter’ Musik begleitet", verkündet Harry Barelli nicht ohne Stolz. Das Publikum klatscht begeistert mit und Kindheitsträume kommen zurück, wenn einem der Duft von Zirkusluft – voll frischer Hobelspäne und Popcorn – um die Nase weht. Immer wieder wechseln harmonische Tierdressuren mit äs-thetischer Akrobatik.

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Circus Renz Manege in Luxemburg

Manege frei für die ganze Familie
Akrobaten-Nummern und humorvolle Einlagen begeistern Jung

Auf zirzensischer Ebene ist das Luxemburger Publikum durchaus verwöhnt: Regelmäßig schlagen namhafte Shows aus dem Ausland gleich für mehrere Wochen ihre Zelte auf dem Glacisfeld in der Hauptstadt auf. Nach dem Zirkus Roncalli, Salto Natale und Afrika!Afrika! ist es nun an der Reihe des Circus Renz Manege, die Zirkusnarren hierzulande zu unterhalten. Mit viel Humor und akrobatisch-tierischen Einlagen feierte das Familien-Event denn auch am vergangenen Samstag Premiere.

An diesem Umstand konnte auch eine Handvoll Demonstranten nichts ändern, die am späten Samstagnachmittag unter dem Deckmantel des Tierschutzes vor der kleinen Zirkusstadt Stellung bezogen hatten. Dass der Circus Renz Manege keine exotischen Tiere im Programm hatte, war den Kritikern wohl ebenso wenig aufgefallen wie dass ein Großteil der auftretenden Tiere, allen voran der Jack-Russell-Terrier und die Dalmatiner, sichtlich Spaß in ihrem Spiel mit Publikum und Artgenossen hatten.

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Samstag, 4. April 2009

Zirkus Charles Knie/„Massai” gab Privatvorstellung

Zehn OZ-Leser gewannen eine Führung durch den Zirkus Charles Knie. Der Besuch bei den Elefanten und den Seelöwen war genau so interessant wie das Gespräch mit dem englischen Star-Dompteur Alexander Lacey.

Leer - „Ist es denn noch nie vorgekommen, dass Sie mit schlotternden Knien in der Manege standen?”, wollte eine OZ-Leserin von Star-Dompteur Alexander Lacey wissen. Der sympathische Engländer lächelt: „Nein ­ ich bin für die Tiere der Rudelführer. Ich habe sie von klein auf und verbringe sehr viel Zeit mit ihnen.”

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Manege frei für die ganze Familie/Zirkus Brasil in Zwiefalten

Sie laufen auf den Händen, sie spucken Feuer und zähmen wilde Tiere. Artisten vollführen Kunststücke mit links. Das Leben außerhalb der Manege aber ist oft hart und muss ohne Tricks bewältigt werden.

Zwiefalten . Ein fester Wohnsitz, eine geregelte Arbeit, da können Georgia Quaiser und ihr Vater Ronny nur den Kopf schütteln. "Bloß keine Wohnung und Fabrikarbeit, wir brauchen unsere Freiheit", sagt Ronny Quaiser. Auch Georgia ist überzeugt: "Ich könnte es nicht länger als eine Woche an einem Ort aushalten." Schon die Winterpause in einem Quartier in Neu-Ulm habe ihr fast zu lange gedauert, obwohl sie immer wieder von kleineren Auftritten unterbrochen wurde.

Georgia und ihre sechs Geschwister sind im Zirkus Brasil aufgewachsen, einem Familienunternehmen, das bereits in der achten Generation geführt wird. Woche für Woche an einem anderen Ort zu sein, irgendwo in der Bundesrepublik und dann weiterzuziehen, sie kennt nichts anderes. "Man lebt damit, man wird damit groß", sagt sie. Auch dass sie als Kind jede Woche in einer anderen Schule war, hat sie nicht gestört, das sei normal für sie gewesen. Und auch ihre kleine Tochter, die erst ein paar Monate alt ist, wird so aufwachsen.

Das Leben als Artisten-Kind hat für sie nur Vorteile. Schon von Kindesbeinen an haben die Geschwister mitgemacht, ab welchem Alter hängt vom Kind ab, haben kleine Kunststücke eingeübt und sind in der Manege gestanden.

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Donnerstag, 2. April 2009

Circus Galliano/Münchens kleinster Zirkus feiert Premiere

München - Klein ist es, das blaurote Zirkuszelt, das zur Zeit auf einer Wiese in Forstenried steht. Umso größer ist der Traum, der dahintersteckt: der Traum von der eigenen Manege.

Sven Hölscher und Stephanie Reim haben ihn sich erfüllt - und eine Weltpremiere angekündigt: Am Freitag wollen die beiden zum ersten Mal ihr Publikum mit einer zirzensischen Vorstellung verzaubern. Seit zwei Jahren arbeiten sie auf diesen Tag hin. Zwei Jahre, in denen sie Fahrzeuge, Zelte und Wagen anschafften, Kunststücke einstudierten und Tiere dressierten. Jetzt ist der „Circus Galliano“ endlich Realität.

Sven Hölscher ist ein Kind der Manege. Er wurde in einem Zirkuszelt getauft. Die Eltern des 26-Jährigen, Bodo und Beatrix Hölscher, gründeten 1981 in der Schweiz den „Circus Fliegenpilz“.

Stephanie Reim ist Münchnerin. Sie war neun, als sie zum ersten Mal den Duft der Manege schnupperte. „Fünf Tage lang habe ich in einem kleinen Familienzirkus bei einem Ferienprogramm mitgemacht“, erzählt die 23-Jährige. „Danach wollte ich nicht mehr von dort weg.“ Die nächsten Jahre verbrachte sie jedes Wochenende im Zirkus und trat auch auf. „Nichts war wichtiger“, sagt sie heute.

Mit 15 ging Stephanie Reim nach Berlin an die Staatliche Schule für Artisitik. Zweieinhalb Jahre lang erlernte sie dort die wichtigsten artistischen Genres wie Jonglage, Trapez, Drahtseil und Äquilibristik – die Kunst des Gleichgewichts in allen erdenklichen Körperlagen.

Sven Hölscher arbeitete schon in vielen Manegen, auch beim Circus Krone. Er reiste in der Weltgeschichte umher, gab Gastspiele und machte sich als Löwenbändiger einen Namen. Mit seinen Tierdressuren gewann er Preise, etwa die Goldmedaille beim Circus-Festival in Paris.

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