Donnerstag, 28. Mai 2009

Zirkus Knie: Tradition und Hochspannung

Wuppertal. Tatsächlich steckt hier der Dompteur den Kopf in den Löwenrachen, und die Seelöwen balancieren Bälle auf der Nase. Der Zirkus Charles Knie, zweitgrößter in Deutschland, gastiert noch bis Pfingstmontag auf dem Carnaper Platz – und bietet neben den üblichen Zirkusnummern einige Überraschungen.

Grundsätzlich sieht sich der junge Zirkusdirektor Sascha Melnjak (33) der Tradition verpflichtet: Bei ihm kommt die Musik noch live vom Zirkusorchester und vier Tänzerinnen umrahmen die Auftritte. Außerdem legt er Wert darauf, viele exotische Tiere zu zeigen. So drehen Lamas, Vogel Strauß und Steppenrinder ihre Runden, die Elefanten heben tänzerisch die Beine und die Kamele schauen herablassend aufs Publikum

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Mittwoch, 27. Mai 2009

Was für eine Show/Circus Krone in Bad Mergentheim

Circus Krone mit glanzvoller Premiere auf dem Volksfestplatz

Welch ein Glanz, welch ein Glamour, was für eine Show! "Krone" bringt ganz großen internationalen Zirkus, wie es ihn heute kaum noch gibt. Am Dienstagnachmittag war Premiere vor gefüllten Rängen.

Bad Mergentheim. Er ist der größte Zirkus Europas - und zeigt sein Welt-Programm "Jubilee" drei Tage lang in Bad Mergentheim. "Krone" umfasst alles, was den ganz großen Zirkus ausmacht. Preisgekrönte Starnummern wie den Todesrad-Hasardeur "Crazy Wilson" und die Kraftakrobaten "Atlantis". Große Artisten-Truppen wie die sensationellen "Catanas" auf dem Schleuderbrett und das Luftschauspiel der "Borzovi". Edle Pferde und exotische Tiere, von wilden Löwen bis zum mächtigen Nashorn. Klassische und moderne Clowns - und alles im glanzvollen Revue-Stil mit großem Ballett, das die Showtreppe in prächtigen Kostümen rauf- und runtertanzt, die einzelnen Nummern thematisch einleitet und fließende Übergänge schafft.

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Applaus für kurzweiliges Programm /Circus Probst in Meßkirch

Der Circus Probst gibt seine Premierenvorstellung auf der Wiese an der Schnerkinger Straße.

Circus ist nicht gleich Circus. Es gibt die Betriebe, bei denen sich der Zuschauer vorkommt, als säße er in der ersten Probe für das neue Programm. Doch dazu gehört das Circusunternehmen Probst sicher nicht. Der Beweis wurde gestern geliefert: Die professionelle Premierenvorstellung gestaltete sich für die rund 800 Zuschauer äußerst kurzweilig.

Viel Applaus gab es für das Markenzeichen des Circus Probst: seine Tiere. Es waren die ungarischen und die afrikanischen Rinder, die Kamele und Dromedare und ein australischer Emu, der über die Kamele hinweghüpfend seine Runden durch die Manege drehte, die die Zuschauer begeisterten. Aber auch die Auftritte von Probst-Tochter Stephanie, die mit ihren Pferden auftrat, bekamen viel Applaus. Genauso die Raubtierdressur. Und als die Tiger fauchten und der Dompteur seine Peitsche pfeifen ließ, um wieder Ordnung in den Raubtierkreis zu bringen, stellten sich die Nackenhaare bei Kindern und auch bei den Erwachsenen.

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Hier dürfen die Kinder Zirkus machen/Zirkus Renz-Manege in Stockach

Der Sturm rüttelte am Zirkuszelt, der prasselnde Regen übertönte fast die Musik. Aber das Unwetter, das gestern Nachmittag in Stockach tobte, bekamen die Besucher der Premierenvorstellung des Zirkus Renz auf dem Stockacher Dillplatz nur am Rande mit. Das Geschehen in der Manege zog sie in seinen Bann: Schlag auf Schlag folgte eine Nummer der anderen, statt den Ansagen eines Zirkusdirektors gab es Einlagen der Clowns Nene und Willy.

Gute zwei Stunden dauerte das Programm der Renz-Manege, sowohl Kinder als auch Erwachsene kamen dabei auf ihre Kosten. Und ein paar Auserwählte durften auch selbst Teil einer Zirkusnummer werden und die Sägespäne unter den Füßen spüren.

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Montag, 25. Mai 2009

Der König des Lachens

Clown Toni Alexis tritt mit dem Circus Krone in Bad Mergentheim auf

"Ich bin ein lustiger Typ", sagt Clown Toni Alexis von sich selbst. Der ausgezeichnete Clown tritt in dieser Woche in Bad Mergentheim auf.

Bad Mergentheim 45 Jahre steht er nun in der Manege, zum ersten Mal als fünfjähriger Steppke zusammen mit seinem Bruder - als vierte Generation einer berühmten spanischen Clown-Familie: Toni Alexis. Alexis wurde mit dem "Premio Nacional de Circo 2006" durch das spanische Kulturministerium ausgezeichnet.

Der Clown ist ab morgen bis einschließlich Donnerstag täglich zweimal in der Manege des Circus Krone auf dem Volksfestplatz zu sehen. Toni Alexis Credo lautet: "Ich bin nicht Clown, um zu leben, sondern ich lebe, um Clown zu sein."

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Sonntag, 24. Mai 2009

Charmanter Zirkus gastiert bis Montag

Der Zirkus Renz ist in der Stadt: Viele Kinder hat dieser Ruf ins Zelt gelockt, wo sie Clowns, Tiere und Akrobatik bestaunten.

MARKDORF (sz) Langweilig wurde ihnen sicher nicht: Zwischen schallendem Lachen und gespanntem Luftanhalten lagen oft nur Sekunden.

Gespannt sitzen die Kinder mit ihren Popcorntüten in der ersten Reihe und starren erwartungsvoll in die leere Manege. Endlich geht der Vorhang auf! Zwei Stunden lang werden sie von jetzt an gespannt auf ihren Stühlen sitzen und sich dann wundern, dass es schon wieder vorbei ist. Denn langweilig wird ihnen dank dem abwechslungsreichen Programm sicher nicht. Zwei Clowns bringen sie mit Trompete und Trommel zum Lachen. Sekunden später galoppieren Pferde durch die Manege. Auch Kamele und Ponys sausen zum Greifen nahe an ihren Augen vorbei.

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Die tierische Liebe zu „Shenka”

Zirkus-Direktor Stefan Frank verband eine besondere Beziehung zu seinem Elefanten, mit dem er mehr als 40 Jahre gelebt hat.

Wenn Stefan Frank über „Shenka” spricht, dann funkeln seine Augen, die Stimme des Direktors vom Zirkus wird zittrig. Shenka, der prächtige Elefanten-Bulle, war seine erste große Liebe. Und sie ist es heute noch, obwohl der asiatische Elefant im stolzen Alter von 50 Jahren vor eineinhalb Jahren gestorben ist. Und so antwortet der 59-jährige Zirkus-Chef auf die Frage, ob er denn Shenka mehr geliebt hat als seine Frau, mit der er immerhin sieben Kinder hat, offen und ehrlich: „Das kann man so sagen...”

Shenka wurde 1962 in Thailand geboren und kam mit etwa drei Jahren zu Stefans Frank Vater in den Circus Alberti. Bereits mit 14 Jahren übernahm Stefan Frank den Bullen, war Tag für Tag mit seinem Shenka zusammen. Die beiden waren ein eingespieltes Team. „Wir sind praktisch zusammen groß geworden”, erinnert sich Stefan Frank. Mal ein paar Tage verreisen oder gar Urlaub machen? „Daran war nicht zu denken”, so Frank. „Shenka war auf mich fixiert, ließ keinen anderen an sich heran.”

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