Donnerstag, 11. Juni 2009

Zirkus wird zum Grand Hotel

Seit 25 Jahren gibt es den Circus Monti, und so lange ist der heutige Direktor Johannes Muntwyler auch schon mit dabei. Mit dem Programm «Grand Hotel Monti» gastiert der Zirkus ab heute für sechs Tage auf der Kreuzbleiche.

Am Sonntagabend erst gerade aus Winterthur angekommen, haben die Zirkusleute vom Circus Monti bis zum gestrigen Morgen bereits eine grosse Arbeit vollbracht: Das Zelt steht beinahe, sogar Blumentöpfe und Pflänzchen zieren bereits liebevoll einige Wohnwagentreppen.

Nach sieben Jahren ist der Zirkus in diesen Tagen erstmals wieder in St. Gallen. Es hätte sich in den Vorjahren nicht mehr ergeben, sagt Zirkusdirektor Johannes Muntwyler zu der langen Pause.

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Kleiner Zirkus mit großem Programm

Mindelheim Kinderlachen, Stimmengemurmel, Musik und der Duft von frisch geharktem Sägemehl. Die Spannung wächst im „Circus Probst“ auf der Schwabenwiese. Er präsentiert sich bei der Premiere als ein kleiner Zirkus par excellence, ein Zirkus von Reinhard Probst, seinen Kindern und weiteren Akrobaten.

Probst ist eines der renommiertesten Zirkusunternehmen Deutschlands, klein aber oho! Das Licht geht aus, das Rund wird angestrahlt, der Vorhang hebt sich, die sechsköpfige Band spielt die Melodie aus „Salto mortale“ und die zahlreichen kleinen und großen Gäste haben nur noch Augen für die faszinierenden Vorführungen.

Das ungarisch-englische Künstlerpaar Elisabeth und Daniel Axt benötigen für ihre große Geschicklichkeit nur „Ein-Rad“. Sie zeigen beim „Radeln“ eine große Präzision ihrer Balanceakte. Vollblutpferde stürmen in die Manege, weiße Araberhengste und schwarze Friesenhengste mit glänzend gestriegeltem Fell, „Chicago goes Black & White“.

Stephanie Probst, mit 22 Jahren die wohl jüngste Tierlehrerin Deutschlands, zeigt auch später noch eine großartige Dressur mit Arabern, eine „Elegante Pferdefreiheit“.

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Trude Stosch-Sarrasani ist tot

Trauer bei Sarrasani in Dresden: Trude Stosch-Sarrasani, die das Unternehmen von 1941 bis 1945 als Direktorin in Deutschland führte, ist tot.

Sie starb am vergangenen Donnerstag im Alter von 96 Jahren in ihrer Wahlheimat Argentinien. Ihre Tochter Ingrid Sarrasani (75) ist tief bestürzt: "Mit ihr geht eine der größten Frauen, die der Circus in aller Welt je gesehen hat. Ich bin sehr traurig."

Trude Stosch-Sarrasani wurde am 18. Januar 1913 in der Schweiz geboren. 1935 heiratete die Musikerin, Tänzerin und Artistin Hans Stosch-Sarrasani junior. Im Jahr 1941 - nach dem Tod ihres Mannes - übernahm sie mit 28 Jahren die Leitung eines der größten Circusunternehmen der Welt und führte Sarrasani in Dresden bis 1945

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Mittwoch, 10. Juni 2009

Von der Manege in die Oberstufe

Seine Zirkusfamilie ist auf Tournee. Santo macht derweil am Gymnasium seine Mittlere Reife.

Seit Anfang Mai besucht der inzwischen 15-jährige Santo Pablo zum ersten Mal regelmäßig eine richtige Schule. Er ist eines von sechs Kindern der Familie Krappmann, die mit ihrem kleinen Zirkus durch Ungarn reist. „Schon am ersten Tag brachte Santo seine Sportlehrerin in helle Aufregung”, erinnert sich Rektor Axel Plitsch vom Gymnasium an der Pannerstraße, Stützpunktschule für Santo.

„Kugelstoßen stand auf dem Programm, und da lagen nun die schweren Eisenkugeln. Santo hob sie auf und begann damit zu jonglieren. Inzwischen weiß ich, was der Junge drauf hat, damals war ich nur erschrocken und dachte an alles was so passieren kann”, gibt Diplom-Sportpädagogin Astrid Geilenkeuser zu. Bisher wurde Santo vom Vater unterrichtet. Jeden Tag fünf Stunden, von acht Uhr morgens, wie in der Schule. „Allerdings war ich immer dran und konnte nicht eben mal aus dem Fenster sehen und träumen, wie das in einer Klasse mit zwanzig Kindern möglich ist”, erzählt Santo. Er lernt nicht für die Eltern oder die Lehrer, er hat eigene Ziele: „Zwei Monate, dann muss der Schulabschluss stehen. Ob ich wieder nach Ungarn zurückkehre oder das Abitur mache, das weiß ich noch nicht”.

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Spaß, Spannung und Exotik

Buttenwiesen (kafi) - „Für die Kinder“ macht Herrman Feraro sein Zirkusprogramm. Bei dem Motto „Eine Reise in die Vergangenheit“ zeigt sich, wie viel Wert er auf die Traditionen des Zirkusgewerbes legt. Bereits zu Anfang wird der Familienzirkus mit seiner Ponyparade seinen Zielen gerecht. Die Tiger-schecken füllen die Manege mit verschiedenen Formationen bis letztendlich ein kleines schwarzes Pony namens „Pedro“, das vor allem bei den jüngeren Zuschauern auf Begeisterung stößt, die Parade aufmischt.

Sketche und viele Neckereien

Die Clowns und ihre Nachwuchstalente Peppo und Peppino unterhalten die Zirkusbesucher zwischendurch mit Sketchen. Mit vielerlei Neckereien - vom Boxduell der Clowns bis zum scherzhaften Kunstschießen mit Herrmann Feraro - schaffen es die Mitglieder der Familie immer wieder sowohl Jung als auch Alt zum Lachen zu bringen.

Auch für die Fans von waghalsigen Kunststücken ist einiges geboten. Sissi Feraro macht auf hohem Podest und vier Stühlen, deren Zwischengrund aus drei simplen Sektflaschen besteht, einen Kopfstand. Gerade als die Zuschauer(innen) denken, riskanter könnte es nicht mehr werden, toppt die Akrobatin sich selbst. Gemeinsam mit Aron Feraro beeindruckt sie hoch über der Manege mit faszinierender Luftakrobatik. Diese Vereinigung von Kraft und Eleganz demonstriert auch Miss Virginia, die auf einem Seil weit über der Manege Kunststücke und Drehungen vollführt, die dem einen oder anderen den Mund offen stehen lässt.

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Menschen, Tiere, Sensationen auf dem Marktplatz

Limburg. Spannung, Akrobatik, Tanz und vor allen Dingen viel Spaß – das bietet der Zirkus Charles Knie von heute an auf dem Marktplatz. Zwei Tage lang ist der Zirkus Knie zu Gast. «Die ganze Show ist ein klassischer Zirkus in moderner Verpackung», sagt Geschäftsführer Sascha Melnjak.

Zur Weltklasse gehört Dompteur Alexander Lacey, dem bereits zwei Mal in Monte Carlo der «Silberne Clown» verliehen wurde. Klar, dass zum Zirkus glitzernde Kulissen, schöne Menschen, flotte Musik, artistische Höchstleistungen und atemberaubende Tiernummern gehören. Umrahmt wird die Show durch ein Show-Ballett und ein großes Live-Orchester. Das große Chapiteau des Zirkus Charles Knie bietet mehr als 1400 Besuchern Platz. Und in der Arena werden viele Tieren zu bewundern sein, Pferde, Kamele, Zebras, Lamas und Elefanten galoppieren durch das Rund. Die Engländerin Susanne Lacey hat mit Manta und Steffi zwei kalifornische Seelöwen dabei.

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Donnerstag, 4. Juni 2009

Zirkusfrau lässt Hengste tanzen/Circus Probst in Sigmaringen

SIGMARINGEN - Ein Erfolg war das Gastspiel des Zirkus Probst. Kinder wie Erwachsene ließen sich von der faszinierenden Zirkuswelt in den Bann ziehen. Artisten und eine Vielzahl von Tieren legten ein großartiges Programm vor.

"Leute entdecken wieder den Zirkus", sagt Maria Varfi, eine der Artistinnen des Zirkus Probst. Es gab vor ein paar Jahren so eine Zeit, da fehlten die Jugendlichen im Publikum. Doch jetzt seien wieder alle Altersklassen da.

Ein Zirkusbesuch lohnt sich. Dort erlebt man ein Kaleidoskop von Leichtigkeit und Können, Humor und Ernst, Glamour und Tierwelt, Traum und harte sportliche Leistung. Und das kleine Orchester begleitet mitreißend, pathetisch, spritzig, witzig und weltmännisch die Artisten.

So beginnt der Abend mit einer virtuosen Einradartistik. Elisabeth und Daniel Axt zeigen mit hoher Geschwindigkeit und großer Geschicklichkeit auf einer kleinen runden Bühne, was man mit einem Rad machen kann. Lässig geht der Artist Treppen auf und ab, hüpft mit einem Seil und das Rad scheint an seinen Füßen angeklebt zu sein.

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